Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und traditionell blickt auch konstruktionspraxis zurück: Wir zeigen hier die Leserlieblinge 2023 rund um Produktentstehung, Simulation und CAE.
Zum Jahreswechsel stellen wir die Leserlieblinge aus dem Bereich Entwurf vor. Die Themen sind u.a. Nachhaltigkeit, Simulation, digitale Zwillinge, Systems Engineering, automatisierte Konstruktionsprozesse und KI im Engineering.
(Bild: EDOYO - stock.adobe.com)
Zum Jahresausklang blicken wir wieder zurück und stellen Ihre Best-of-Artikel zusammen. Im Bereich Entwurf dreht sich alles um aktuelle Themen wie
Nachhaltigkeit im Produktentstehungsprozess
Simulation, digitale Zwillinge und Systems Engineering,
automatisierte Konstruktionsprozesse und KI im Engineering sowie
Platz 1: Der digitale Produktpass – Ticket zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft
In einer Welt, in der Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken sind, formt sich eine innovative Idee, die die Art und Weise, wie wir mit Produkten interagieren, grundlegend verändern kann: der digitale Produktpass. Die gesetzlichen Anforderungen ab spätestens 2027 zwingen Unternehmen, frühzeitig zu handeln.
Platz 2: Konstruktionsleiter-Forum 2023 – Wie der digitale Zwilling Mehrwert schafft
Im Zuge von Digitalisierung und Industrie 4.0 haben sich digitale Zwillinge zu einem der wichtigsten Konzepte in der Entwicklung, Produktion und dem Betrieb technischer Produkte entwickelt – allerdings haben Unternehmen nach wie vor oft Schwierigkeiten bei der Implementierung. Das „Digital Twin Value Framework“, das auf dem Konstruktionsleiter-Forum 2023 vorgestellt wird, kann Abhilfe schaffen.
Platz 3: Bauteilfestigkeit – Kerboptimierung für Konstrukteure, die gerne um die Ecken denken
Warum Konstrukteure das Thema Kerboptimierung aus dem FF beherrschen sollten, das zeigen die Autoren in diesem Beitrag. Sie haben auch Tipps parat, wie Konstrukteure und Kerben einfacher miteinander zurecht kommen und so die Lebensdauer von Bauteilen verbessert wird.
Platz 4: Produktentstehung – Wie Systems Engineering im Mittelstand eingeführt werden kann
Viele große Unternehmen optimieren bereits ihre Produkte und Prozesse mit Systems Engineering. Mittelständler tun sich damit noch schwer. Ein it’s OWL-Forschungsprojekt zeigt, dass auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von Systems Engineering profitieren können. Sechs Erfolgsfaktoren und ein Online-Werkzeugkasten helfen jetzt dabei.
Platz 5: Simulation – Automatisierte Simulationsreports: Ganz, schön, schnell
Als Experte für Ventilatoren und Motoren sind bei EBM-Papst effiziente Entwicklungsprozesse unverzichtbar – daher sind auch Simulationen im Einsatz. Nur die Dokumentation der Ergebnisse galt jahrelang als mühsam, bis sich das Blatt dank einer Automatisierungslösung von Cadfem wendete.
Platz 6: Produktentwicklung – Edag automatisiert Konstruktionsprozesse mit Connected-Engineering-Plattform
Der Engineering-Dienstleister Edag verkürzt die Entwicklungszeit eines ISO-Fix-Bügels um 40 Prozent. Zudem konnten die Entwickler das Gewicht des Bauteils – verglichen mit herkömmlichen Entwicklungsprozessen – um ebenfalls 40 Prozent reduzieren. Gelungen ist das dank automatisierter Konstruktionsprozesse auf der Low-Code-Plattform Synera.
Platz 7: CAE – NX stellt nachhaltige Produktentwicklung in den Fokus
Siemens Digital Industries Software hat Updates für seine Produktentwicklungslösung NX angekündigt – im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Konstrukteuren bei der Entwicklung ressourcenschonender Produkte mithilfe von EN15804-basierten Nachhaltigkeitskennzahlen.
Platz 8: KI im Engineering – Intelligentes Gleichteilemanagement reduziert Konstruktionsaufwand
Die Suche nach Gleich- und Ähnlichteilen wird bei steigender Produktkomplexität und -variantenzahl immer herausfordernder. Claas arbeitet daher gemeinsam mit dem KI-Marktplatz an einer Wissensdatenbank mit CAD-Modellen für intelligentes Gleichteilemanagement.
Stand: 08.12.2025
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Platz 10: Kreativitätstechnik – Mit der SIT-Methode realisierbare Ideen generieren
Nicht jede Innovation entspringt einem Geistesblitz – vielmehr gibt es zahlreiche Methoden, die bei der Ideenentwicklung unterstützen. Eine davon ist die SIT-Methode, eine Weiterentwicklung von TRIZ. Wie sie funktioniert und wofür sie sich eignet, lesen Sie hier.