Additive Fertigung
Wenn der Dosenwender zum Engpass wird

Von Igus 4 min Lesedauer

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In Abfüll- und Verpackungslinien müssen Dosen für die Bedruckung oder weitere Prozessschritte oft gewendet werden – und das bei hohen Taktraten. Igus hat dafür einen leichten Produktwender entwickelt, der im FDM-Verfahren aus verschleißfestem Kunststoff additiv gefertigt wird. Das Ziel: Rüstzeiten und Stillstände verringern, ohne bei der Leistung Abstriche zu machen.

Leicht und robust: Der neue Produktwender von Igus hilft Getränke- und Lebensmittelherstellern, Ausfall- und Rüstzeiten sowie Anschaffungs- und Betriebskosten zu reduzieren. (Bild:  Igus)
Leicht und robust: Der neue Produktwender von Igus hilft Getränke- und Lebensmittelherstellern, Ausfall- und Rüstzeiten sowie Anschaffungs- und Betriebskosten zu reduzieren.
(Bild: Igus)

Getränkedosen, Konservendosen oder Kaffeedosen müssen in einer Produktionslinie immer wieder ihre Ausrichtung ändern. Bei hohen Geschwindigkeiten ist das keine Nebensache: Der Wender muss die Behälter zuverlässig führen, darf den Materialfluss nicht stören und sollte sich beim Formatwechsel schnell umbauen lassen.Konventionelle Lösungen bestehen häufig aus Stahlkörben, gefrästen Teilen oder gebogenen Metallstangen. Sie sind robust, können aber schwer und wartungsintensiv sein. Verbiegt sich eine Stange, können Dosen verkanten oder sich verklemmen. Die Folge: Ein Anlagenstopp. Bei einer Linie mit 120.000 Dosen pro Stunde kann dies bereits 30 Minuten Stillstand bedeuten. „Bei schnellen Anlagen bedeutet schon eine halbe Stunde Ausfall einen Verlust von 60.000 Dosen“, betont Jonas Burk, Leiter des Geschäftsbereichs Additive Fertigung bei Igus.