Studie Warum KI-Wissen extrem gefragt ist – aber allein nicht reicht

Quelle: Stifterverband 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz krempelt die Arbeitswelt um. Eine neue Studie des Stifterverbandes zeigt, dass deutsche Unternehmen händeringend nach Fachkräften mit KI-Expertise suchen. Doch wer neue Technologien erfolgreich im Unternehmen verankern will, brauche weitere entscheidende „Future Skills“.

Future Skills im Fokus: Die Kombination aus KI-Wissen und der Fähigkeit, den Wandel aktiv zu gestalten, ist derzeit extrem gefragt.(Bild:   /  Pixabay)
Future Skills im Fokus: Die Kombination aus KI-Wissen und der Fähigkeit, den Wandel aktiv zu gestalten, ist derzeit extrem gefragt.
(Bild: / Pixabay)

Die digitale Transformation läuft auf Hochtouren, doch in deutschen Unternehmen klaffen laut einer aktuellen Studie des Stifterverbandes und der Haufe Akademie deutliche Kompetenzlücken. Für die Untersuchung wurden über 1.000 Führungskräfte befragt. Das Ergebnis: Rund 80 Prozent der Entscheider sehen sogenannte „Future Skills“ als essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit.

Hier sehen Unternehmen den größten Nachholbedarf

Besonders im technologischen Bereich suchen Arbeitgeber dringend nach qualifiziertem Personal. Die größten Lücken sehen Führungskräfte in folgenden Disziplinen:

  • AI Literacy (30,9 %): Das grundlegende Verständnis und die kritische Bewertung von KI-Konzepten.
  • AI Engineering (30,8 %): Die Entwicklung und produktive Anwendung von Künstlicher Intelligenz.
  • Data Science & Analytics (26,3 %): Die professionelle Auswertung und Handhabung von Daten.
  • Change Management & AI (25,5 %): Die Fähigkeit, den Wandel durch KI in der eigenen Organisation aktiv zu gestalten.

Mehr als nur Technik: Der Mensch als Gestalter

Die Zahlen belegen: KI-Experten und Ingenieure sind gefragter denn je. Die Studie warnt jedoch davor, sich ausschließlich auf Programmierkenntnisse und Tech-Wissen zu verlassen.„Die Debatte über fehlende KI-Kompetenzen greift zu kurz“, erklärt Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes. Entscheidend sei es vielmehr, die technologischen Möglichkeiten mit tiefem Fachwissen zu verbinden und in konkrete Anwendungen zu übersetzen. „Kritisches Denken, Kreativität und die Fähigkeit, Veränderungen zu gestalten, sind entscheidende Voraussetzungen, um das Potenzial voll auszuschöpfen.“
Auch Hansjörg Fetzer von der Haufe Akademie betont, dass KI längst kein reines Technologiethema mehr sei. Mitarbeiter müssten befähigt werden, neue Werkzeuge nicht nur zu bedienen, sondern den Wandel im Arbeitsalltag kritisch und wirksam mitzugestalten.

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Die Kombination aus harter KI-Expertise und weichen Fähigkeiten wie Problemlösungskompetenz und Change Management macht Fachkräfte zu den begehrtesten Profilen auf dem Arbeitsmarkt.

Für Fachkräfte, insbesondere aus dem Ingenieurwesen und der IT, sendet die Studie ein klares Signal: Die Kombination aus harter KI-Expertise und weichen Fähigkeiten wie Problemlösungskompetenz und Change Management macht sie zu den begehrtesten Profilen auf dem Arbeitsmarkt. Von Hochschulen fordern die Unternehmen daher eine stärkere Abkehr von reiner Theorie hin zu konkreten Anwendungsfällen und Praxisprojekten.

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