Von dem gedruckten PLA-Modell wird zuerst ein Sandabruck erstellt. Mit der daraus entstandenen Gussform stellt eine Gießerei die Alu-Werkzeuge her. (Bild: German Rep Rap)
Medizintechnik

Hersteller von Brustprothesen druckt Gusskerne mit 3D-Drucker

Betrachtet man das Thema 3D-Druck, ist in der Industrie ein Trend zu erkennen: Projekte, insbesondere F&E-Projekte, die früher von Dienstleistern erledigt wurden, selbst in die Hand zu nehmen. Beispielsweise setzt ein Mieder- und Bademoden-Hersteller einen X400-3D-Drucker von German Rep Rap für den Formenbau orthopädischer Produkte ein und reduziert so 50 % der Kosten für die Werkzeugherstellung.

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Anbieter zum Thema

Der neuartige Bohrer Sirex wurde nach dem Vorbild der Holzwespe entwickelt. Er soll Chirurgen dabei helfen, Hüftprothesen einzusetzen. (Bild: Fraunhofer IPA)
Medtec 2015

Fraunhofer IPA zeigt neuartigen Bohrer und Baukästen für Robotersysteme

Die Medtec in Stuttgart gehört europaweit zu den wichtigsten Fachmessen für Medizingeräte. Das Fraunhofer IPA zeigt dort unter anderem den bionisch inspirierten Bohrer Sirex, mit dem sich Hüftprothesen schneller und präziser einsetzen lassen. Außerdem präsentieren die Wissenschaftler einen neu entwickelten Baukasten für die Soft-Robotik, der weiche und flexible Robotersysteme nach menschlichem Vorbild ermöglicht.

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Bildergalerien

DAVE ist das Akronym für „definitively affordable virtual environment“ – hier kann der Betrachter dreidimensionale Objekte in der virtuellen Welt betrachten, ändern und sogar um diese herumgehen.  (Bild: Digital Image)
Virtuell Reality

Virtual Reality und Simulations-Tools beflügeln den Anlagenplaner

Wie reagieren die deutschen Anlagenbauer und Engineering-Dienstleister auf die aktuellen konjunkturellen Herausforderungen? Sie feilen weiter an der Produktivität – u.a. durch eine noch stärkere Nutzung von IT-Werkzeugen. Wie der Einsatz von Virtual Reality, Simulations-Tools und Laser-Scannern das Engineering effizienter und produktiver macht, will der nachfolgende Fachbeitrag aufzeigen.

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Entwickelt von Bugatti: Dieser 8-Kolben-Monoblock-Bremssattel ist weltweit der erste Bremssattel aus dem 3D-Drucker und gleichzeitig  das größte generativ gefertigte  Funktionsbauteil aus Titan. (Bugatti Automobiles S.A.S.)
3D-Druck

Bugatti lässt Titan-Bremssattel 3D-drucken

Bugatti steht für Supersportwagen, wie den Veyron und den Chiron. Bugatti-Entwickler haben im vergangenen Jahr zusammen mit dem Laser Zentrum Nord erstmals einen Bremssattel aus Titan per 3D-Druck gefertigt. Jetzt wurde der Bremssattel auf Herz und Nieren getestet. Ein Video beweist, dass der 3D-gedruckte Bremssattel auch funktioniert.

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