Die Zahl der im Bereich additive Fertigung (AM) eingereichten europäischen Patentanmeldungen ist in den vergangenen Jahren rasant um 36 % jährlich gestiegen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie des Europäischen Patentamts (EPA). Dabei kamen fast ein Viertel der Anmeldungen aus Deutschland.
Hier stellen wir vier neue Materialien für die additive Fertigung - ein Polymer für ESD-Teile, ein Polymer für funktionale Prototypen, ein Filament für die Medizintechnik und einen Spezialstahl für den 3D-Druck.
Festigkeits- und steifigkeitsangepasste Tragstrukturen sind im Bauwesen wichtig. Eine neue Methode, wie großvolumige Bauteile 3D-gedruckt werden können, entwickeln Wissenschaftler der TU Ilmenau.
Die Informationsveranstaltung der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) lockte am 2. und 3. Dezember 2015 rund 650 Teilnehmer aus 130 Unternehmen und mehr als 40 Forschungsinstituten ins Congress-Centrum Würzburg. Das war ein neuer Teilnehmerrekord.
2020 fand die Formnext rein virtuell statt. 203 Aussteller mit rund 2200 Vertretern präsentierten insgesamt 1412 Produkte auf einer digitalen Plattform. Zu den 8541 aktiven Teilnehmern zählte auch die „konstruktionspraxis“. Sie hat relevante Neuigkeiten für Konstrukteure und Entwickler in einer Bildergalerie zusammengetragen.
Pro-Beam, Spezialist für Elektronenstrahl-Technik, bietet ab sofort 3D-Druck-Technologien an – als Draht-Auftragschweißen und als Pulverbett-Verfahren. Die Verfahren sollen kürzere Produktionszeiten als bisherige Verfahren aufweisen.
Forscher haben einen neuen Extruder entwickelt, der Qualitätsschwankungen im 3D-Druck ausgleichen kann. Damit können 3D-Drucker besser für die Serienfertigung eingesetzt werden. Der Druckkopf ist für gängige 3D-Drucker nachrüstbar.
Der 3D-Druck von amorphen Metallen in der Industrie steckt bislang in den Kinderschuhen. Eine Kooperation zwischen Heraeus Amloy und Trumpf soll das ändern. Sie wollen den 3D-Druck von amorphen Bauteilen als festes Fertigungsverfahren etablieren.
Materialise hat das Selektive Lasersintern (SLS) modifiziert. Mit dem zu 100 % wiedergewonnenen Kunststoffpulver Bluesint PA12 sollen mechanisch vergleichbare Bauteile zu PA12 möglich sein.
Er kann bis zu fünf Materialien gleichzeitig drucken und ermöglicht somit fast 500.000 Farbkombinationen: der neue Vollfarb-3D-Drucker J55 von Stratasys. Mit einer Grundfläche von nur 0,43 m² passt er in jedes Büro.