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Antriebstechnik FVA-Informationsveranstaltung mit Teilnehmerrekord

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Informationsveranstaltung der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) lockte am 2. und 3. Dezember 2015 rund 650 Teilnehmer aus 130 Unternehmen und mehr als 40 Forschungsinstituten ins Congress-Centrum Würzburg. Das war ein neuer Teilnehmerrekord.

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Rekord: 650 Teilnehmer aus 130 Branchenunternehmen und mehr als 40 Forschungsinstituten kamen zur FVA-Infomartionstagung nach Würzburg.
Rekord: 650 Teilnehmer aus 130 Branchenunternehmen und mehr als 40 Forschungsinstituten kamen zur FVA-Infomartionstagung nach Würzburg.
(Bild: Jürgen Mai)

Die jährliche Informationsveranstaltung der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) vom 2. bis 3. Dezember 2015 im Congress-Centrum Würzburg (Maritim Hotel) stellt zugleich den Höhepunkt und Abschluss im Jahresprogramm des gemeinnützigen Vereins dar. Die diesjährige Tagung verzeichnete mit rund 650 Teilnehmern aus 130 Unternehmen der Branche sowie aus mehr als 40 Forschungsinstituten einen neuen Teilnehmerrekord. Das sei ein überzeugender Beleg für die Attraktivität und Netzwerkqualität der Veranstaltung, heißt es.

In 39 Fachvorträgen über laufende Forschungsprojekte berichtet

In 39 Fachvorträgen wurde über die laufenden Forschungsprojekte Bericht erstattet. Darüber hinaus fand eine begleitende Fachausstellung statt. Die Veranstaltung bot eine gute Möglichkeit, das FVA-Netzwerk, das gesamte Spektrum der FVA-Aktivitäten und -Produkte kennenzulernen und vor allem Kontakte zu knüpfen und mit Experten aus der Branche zu sprechen.

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Dr. Arbogast Grunau, Senior Vice President Corporate R&D Competence & Services der Schaeffler Technologies AG und Vorsitzender der FVA betonte auf der Veranstaltung die Vorteile einer FVA-Mitgliedschaft: „Die FVA ist eine starke Community, die uns in der Antriebstechnik voranbringt und Mehrwerte für alle Mitglieder schafft. Denn Grundlagenforschung im Rahmen der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung ist ein wichtiger Faktor für Innovationen und damit auch für unternehmerischen Erfolg. Davon profitieren alle Mitglieder und die gesamte Branche.“

Die FVA ist nach eigenem Bekunden das weltweit größte und erfolgreichste Forschungs- und Innovationsnetzwerk der Antriebstechnik, einem der bedeutendsten Fachzweige des deutschen Maschinen- und Anlagebaus. Unter ihrem Dach kommen über 200 Mitgliedsfirmen, mehr als 2000 Experten aus der Industrie und über 100 Forschungsinstitute zusammen, um in der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung zusammenzuarbeiten.

Gemeinschaftsforschung spart Kosten und beschleunigt Produktinnovationen

Zum Auftakt der FVA-Informationstagung sprach Dr. Andreas Klein von der Siemens AG über den Nutzen der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung für die Windindustrie. Unter anderem hob er die Möglichkeit hervor, die Dauer von der Produktentwicklung bis zur Platzierung des Produkts am Markt (Time-to-Market) deutlich zu verkürzen. Dies spare den Unternehmen nicht nur Entwicklungskosten, vielmehr könne ein Produkt früher am Markt Umsatz erwirtschaften, so der Siemens-Manager. Am Beispiel der FVA-Gondel wurde gezeigt, wie die hohen Kosten für Systemuntersuchungen auf mehrere Schultern verteilt werden können – ein weiterer Vorteil der Gemischaftsforschung.

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