Automatisierung
Der Weg zur Software-definierten Fabrik

Ein Gastbeitrag von Milan Licina, Produktmanager Orchestration Suite bei SEW-Eurodrive, Bruchsal 5 min Lesedauer

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Maschinen bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Automatisierungskomponenten verschiedener Hersteller. Diese Vielfalt führt zu einem hohen administrativen Aufwand. Mit dem Softwaremanagement-Tool Orchestration Suite will SEW-Eurodrive eine standortunabhängige Transparenz schaffen.

Durch den Remotezugriff auf Anlagen sind Besuche vor Ort nicht mehr erforderlich, weil sich die Experten – ganz ohne Reiseaufwand – schnell aufschalten können. Damit leistet die Plattform auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Produktion.(Bild:  SEW)
Durch den Remotezugriff auf Anlagen sind Besuche vor Ort nicht mehr erforderlich, weil sich die Experten – ganz ohne Reiseaufwand – schnell aufschalten können. Damit leistet die Plattform auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Produktion.
(Bild: SEW)

Automatisierungssoftware durchgängig zu verwalten, versionieren und auf dem aktuellen Stand zu halten, und zwar über eine einheitliche Benutzeroberfläche und unabhängig vom eingesetzten System, Hersteller oder Standort der Anlage – davon ist die Industrie heute noch weit entfernt. Mit dem Softwaremanagement-Tool Orchestration Suite will SEW-Eurodrive aber genau das erreichen. Ihre vollständig browserbasierte Architektur erlaubt den Zugriff ohne lokale Softwareinstallation. Stattdessen werden die Engineering-Umgebungen in der Cloud bereitgestellt, gestartet und deren Bedienoberfläche bei Bedarf im Browserfenster angezeigt. Die Kommunikation mit den Feldgeräten erfolgt mittels verschlüsselter VPN-Verbindungen. Über standardisierte APIs stehen Funktionen wie Softwareverteilung, manuelles und geplantes automatisches Backup, Versionsverwaltung, Codevergleich und Remote-Zugriff zur Verfügung.