Nachwuchspreis

VDMA zeichnet mit Nachwuchspreis „Digitalisierung im Maschinenbau“ herausragende Abschlussarbeiten aus

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

(v.l.n.r.) Karl Friedrich Schmidt, Vorstandsvorsitzender Software und Digitalisierung; Frederic Friess, Centigrade; Dominic Gottwalles, Centigrade; Axel Dürrbaum, Universität Kassel; Lars Kistner; Prof. Claus Oetter, stellv. Geschäftsführer Software und Digitalisierung.
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(v.l.n.r.) Karl Friedrich Schmidt, Vorstandsvorsitzender Software und Digitalisierung; Frederic Friess, Centigrade; Dominic Gottwalles, Centigrade; Axel Dürrbaum, Universität Kassel; Lars Kistner; Prof. Claus Oetter, stellv. Geschäftsführer Software und Digitalisierung. (Bild: VDMA)

Erstmalig hat der VDMA Fachverband Software und Digitalisierung mit dem Nachwuchspreis „Digitalisierung im Maschinenbau“ herausragende Abschlussarbeiten von Absolventen aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik ausgezeichnet.

Von Mai bis September 2017 konnten Professoren von deutschen Hochschulen und Universitäten ihre besten Studenten aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik für den VDMA-Nachwuchspreis nominieren. Insgesamt haben sich um die Auszeichnung 26 Absolventen aus 21 deutschen Hochschulstandorten mit herausragenden Abschlussarbeiten von Master-/Bachelor- und Diplomstudiengängen beworben. „Es freut uns, dass die Resonanz so positiv ist. Wir möchten junge Talente würdigen, die praxisbezogene und innovative Lösungen für die digitale Transformation im Maschinen- und Anlagenbau erarbeiten“, sagte Prof. Claus Oetter, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Software und Digitalisierung.

Student erhält für Entwicklung einer Automatisierungs-Architektur 1. Preis

Unter der Leitung von Karl Friedrich Schmidt, Vorsitzender des Vorstandes des Fachverbandes Software und Digitalisierung und Geschäftsführer der Accelcon Consulting, wählte die Jury folgende Preisträger:

Lars Kistner, Maschinenbaustudent an der Universität Kassel, wurde mit dem 1. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Bachelorthesis beschäftigte er sich anhand der Modellfabrik µPlant des Fachgebietes Mess- und Regelungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Andreas Kroll mit der Entwicklung einer Automatisierungs-Architektur. Ziel dabei war, die Integration von Anlagenbestandteilen wie stationären und mobilen Robotern, Prozess-, Fertigungs- und Abfüllstationen für Industrie 4.0-Szenarien zu vereinfachen. Dazu definierte er eine einheitliche Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen den Komponenten und IT-Systemen, die eine dezentrale Kommunikationsstruktur und somit auch das separate Testen und Betreiben von einzelnen Komponenten ermöglicht.

Handflächenbasierte Eingabemethode für den Einsatz in virtueller Umgebung

Dominic Gottwalles, Student der Medieninformatik an der Universität des Saarlandes, erhielt den 1. Preis in der Kategorie Masterarbeit. Am Lehrstuhl für Ubiquitous Media Technologies von Prof. Antonio Krüger konzipierte und implementierte er mit Unterstützung der Centigrade GmbH eine handflächenbasierte Eingabemethode für den Einsatz in virtueller Umgebung (Virtual Reality). Als Anwendungsfall wählte er die „Konfiguration einer Maschine“ aus, um die Praxistauglichkeit aktueller Technologien bei der Eingabe von ganzzahligen Werten zu überprüfen. Anhand eines selbstentwickelten Prototyps wurden in einem industriellen Szenario unter anderem die Auswirkungen auf den Benutzer bei der Arbeit in einer virtuellen Umgebung, die Usability der Lösungsansätze und Technologien sowie die Leistungsfähigkeit der Anwender untersucht. (jup)

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