Konstruktions- und Entwicklungsprozesse sind heute oft von Datenbrüchen und manuellen Übergaben geprägt. Künstliche Intelligenz setzt genau hier an – zunächst als Ratgeber, dann als Assistent und perspektivisch als autonom handelndes System. Wie KI Schritt für Schritt Engineering-Prozesse effizienter, transparenter und robuster macht.
Zur Hannover Messe 2026 hat Siemens den „Eigen Engineering Agent“ vorgestellt: Er soll Effizienzsteigerungen von bis zu 50 Prozent bei Engineering-Aufgaben in der Automatisierung ermöglichen.
In Heilbronn geht ein neues Hightech-Unternehmen mit KI-gesteuerten Lösungen für die Produktentwicklung an den Start: Die KI-Agenten von Kaizenics Systems erfassen die Engineering-Landschaft und beschleunigen Entwicklungszyklen durch Optimierung, Automatisierung und Entscheidungsunterstützung.
Wie das Engineering von morgen aussieht, zeigt ein funktionsfähiger Prototyp eines Downhill-Bikes, der additive Fertigung und automatisiertes sowie KI-gestütztes Engineering in einer bisher ungewöhnlichen Konsequenz verbindet.
In der Softwareentwicklung generieren KI-Systeme bereits Code autonom und auch in der Konstruktion öffnet Vibe Engineering Türen: Technische Anforderungen werden einfach beschrieben und von der KI in parametrische Modelle verwandelt. Obwohl die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt sie bereits Potenzial, wie der KI-Epxerte Dirk Molitor hier erklärt.
Linked-In erstellt jährlich die Liste der „Skills im Trend“, auch für den Bereich Engineering. Jetzt wurde das aktuelle Ranking der wachstumsstärksten Fähigkeiten im Bereich Engineering veröffentlicht - welche Skills 2026 im Trend liegen.
Ipoint und T‑Systems zeigen auf der Hannover Messe 2026 eine Komplettlösung für die Berechnung des Product Carbon Footprints: Dabei trifft die Software von Ipoint auf den Catena‑X‑Datenraum von T‑Systems.
Die KI-Infrastruktur Contact Fourier AI verbindet AI-Technologien mit Engineering und Manufacturing Intelligence – für Effizienz und Geschwindigkeit in Entwicklung, Produktion und Service. Sensible Engineering-Daten bleiben beim Anwender, rechenintensive KI-Operationen laufen in sicherer Cloud-Umgebung.
Gemeinsam mit Visual Components, seit 2017 Teil der Kuka Group, treibt die Kuka Group den Einsatz industrieller Simulation in den Bereichen Engineering, Planung, Inbetriebnahme und Lebenszyklusmanagement voran.
Um die Lücke zwischen 3D-Visualisierung und Engineering-Daten zu schließen, ist Aras der Alliance for Open-USD beigetreten. Ziel ist es, den Standard für interoperable 3D-Workflows im Kontext der Digital-Twin-Technologien voranzutreiben.