KI-Agent Eigen Engineering-Agent steigert Effizienz in der Automatisierung

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Zur Hannover Messe 2026 hat Siemens den „Eigen Engineering Agent“ vorgestellt: Er soll Effizienzsteigerungen von bis zu 50 Prozent bei Engineering-Aufgaben in der Automatisierung ermöglichen.

Mit dem „Eigen Engineering Agent“ bringt Siemens KI in die physische Welt.(Bild:  Siemens)
Mit dem „Eigen Engineering Agent“ bringt Siemens KI in die physische Welt.
(Bild: Siemens)

Der „Eigen Engineering Agent“ gehört laut Siemens zu den ersten kommerziell verfügbaren KI-Systemen, die in der Lage sind, komplexe technische Aufgaben in der industriellen Automatisierung zu planen und eigenständig auszuführen.   

Eigen automatisiert wiederkehrende Aufgaben

Während KI-Tools und Co-Piloten Vorschläge generieren, arbeitet der „Eigen Engineering Agent“ innerhalb realer technischer Systeme und übernimmt Planung, Ausführung und Validierung von Aufgaben vom Anfang bis zum Ende. Er versteht seine Projekte, schreibt Automatisierungscode, konfiguriert Systeme und optimiert diese so lange, bis alle vordefinierten Leistungsvorgaben erfüllt sind. Indem er wiederkehrende Aufgaben automatisiert und validierte, direkt nutzbare Ergebnisse liefert, können sich Ingenieure auf wirkungsvollere, systemübergreifende Herausforderungen konzentrieren.

Im Vergleich zu manuellen Workflows ermöglicht Eigen eine zwei- bis fünfmal schnellere Ausführung, ohne die Genauigkeit oder Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Darüber hinaus steigert die Lösung die Gesamtqualität um bis zu 80 Prozent und erhöht die Engineering-Effizienz um bis zu 50 Prozent.

Von der Herausforderung zum dialogorientierten Workflow

Erfolgreiche Testläufe bei mehr als 100 Unternehmen in 19 Ländern zeigen: Der „Eigen Engineering Agent“ beschleunigt gängige Engineering-Aufgaben wie speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), Visualisierung von Mensch-Maschine-Schnittstellen, (Human Machine Interface, HMI) und Gerätekonfiguration nachweislich. Zu den Kunden der Pilotphase zählten das österreichische Unternehmen Andritz Metals, das chinesische Unternehmen CASMT und das US-amerikanische Unternehmen Prism Systems.

Für unsere Produktlinie elektromechanischer Bremssysteme verwandelte der ‚Eigen Engineering Agent‘ eine komplexe, multidisziplinäre Herausforderung in einen dialogorientierten Workflow. Das vereinfachte die Einrichtung, reduzierte den Eskalationsbedarf und beschleunigte neben der Bereitstellung auch die Fehlerbeseitigung.

Kevin Firouzian, Head of Global Strategy & Partnerships bei CASMT

Warum heißt der Agent eigentlich Eigen?

Der „Eigen Engineering Agent“ ist einsatzbereit und steht den Nutzern im TIA Portal („Totally Integrated Automation Engineering-Plattform“ von Siemens) zur Verfügung. Er ist Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios und ab sofort digital verfügbar. Während der Namensbestandteil „Eigen“ im Deutschen für Eigenständigkeit steht, ist der Begriff Ingenieuren international vor allem aus Konzepten wie den „Eigenwerten“ bekannt, die für eine Konstante stehen, selbst wenn sich in der unmittelbaren Umgebung alles verändert. Angesichts des rasanten Wandels in der KI-Landschaft und der zunehmenden Bedeutung physischer KI verkörpert der „Eigen Engineering Agent“ genau diese Konstante: eine verlässliche Intelligenzbasis, die tief in der industriellen Tradition von Siemens verwurzelt ist und reale Aufgaben übernehmen kann.

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