Wellenkupplungen
Dem unvermeidbaren Versatz die Zähne zeigen

Von Michael Stöcker, Freier Fachjournalist, Darmstadt 3 min Lesedauer

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Ringspann präsentiert eine neue Baureihe von Wellenkupplungen. Ausgelegt für hohe Drehmomente und den Ausgleich großer Wellenversätze eignen sie sich insbesondere auch für Heavy-Duty-Anwendungen.

Blick in ein Metallwalzwerk: Die neuen Wellenkupplungen von Ringspann wurden für Schwerlastanwendungen entwickelt. Ein Beispiel dafür sind die im Bild erkennbaren Rollengänge, in deren Antriebssystem die Zahnkupplungen eingesetzt werden können. (Symbolbild)(Bild:  Mulderphoto - stock.adobe.com)
Blick in ein Metallwalzwerk: Die neuen Wellenkupplungen von Ringspann wurden für Schwerlastanwendungen entwickelt. Ein Beispiel dafür sind die im Bild erkennbaren Rollengänge, in deren Antriebssystem die Zahnkupplungen eingesetzt werden können. (Symbolbild)
(Bild: Mulderphoto - stock.adobe.com)

Bei der Verbindung zweier Wellen kann ein Versatz auf Dauer erheblichen Schaden anrichten. Ganz gleich, ob er einzeln oder gleichzeitig als Radial-, Axial- und Winkelverlagerung auftritt – wenn kein Ausgleich erfolgt, kann er im Antriebsstrang etwa riskante Wellenbiegungen, ungleichmäßigen Lagerverschleiß, ungewollte Setzungserscheinungen oder thermische Längenänderungen verursachen. Insbesondere wenn sich der Versatz schleichend einstellt, bleibt er lange unentdeckt, wirkt leistungsmindernd und kann schlimmstenfalls sogar eine Havarie des Antriebssystems auslösen. Vor allem in den Anlagen der Schwerlasttechnik – etwa in Rollenförderern, Zerkleinerungsmühlen oder Hebevorrichtungen der Marine- und Montantechnik – kann das sehr teuer werden. Schäden vorbeugen können die Konstrukteure der Antriebstechnik, wenn sie an den neuralgischen Stellen moderne Wellenverbindungen einsetzen.