Hannover Messe 2026 Von Biorobotik bis grüner Wasserstoff: Forschung mit Potenzial

Quelle: Uni Stuttgart 2 min Lesedauer

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Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Universität Stuttgart Projekte mit hohem Anwendungspotenzial für die Industrie: Biorobotik, grüne Wasserstoffproduktion, digitale Lösungen für Unternehmen und studentische Raumfahrtprojekte.

Der biorobotische Arm unterdrückt menschliches Zittern. (Bild:  Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme)
Der biorobotische Arm unterdrückt menschliches Zittern.
(Bild: Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme)

Forschende der Universität Stuttgart stellen in Hannover ein biorobotisches Assistenzsystem und einen interaktiven Demonstrator einer Offshore Power-to-X-Plattform vor. Das Start-up Collectu zeigt seine KI-basierte Datenauswertung für Unternehmen und die studentische Kleinsatellitengruppe K-Sat ihre aktuellen Raumfahrtprojekte.  
 

Biorobotik zur Tremorunterdrückung

Ein biorobotischer Arm, der Zittern unterdrückt: Das Zentrum für Bionische Intelligenz Tübingen Stuttgart (BITS) stellt ein Assistenzsystem für Parkinsonpatient zur Tremorunterdrückung vor. Wie der Arm das Zittern simuliert und ausgleicht und wieso die Funktion geräuschunterdrückenden Kopfhörern ähnelt, präsentieren Wissenschaftler des Instituts für Modellierung und Simulation Biomechanischer Systeme (IMSB) der Universität Stuttgart und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS).

Wie entsteht grüner Wasserstoff direkt auf hoher See?

Wie Wasserstoff offshore produziert wird, können Besucher am H2Mare-Demonstrator erfahren.(Bild:  IAS / Universität Stuttgart)
Wie Wasserstoff offshore produziert wird, können Besucher am H2Mare-Demonstrator erfahren.
(Bild: IAS / Universität Stuttgart)

Im Leitprojekt H2Mare zeigt das Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme einen interaktiven Demonstrator einer Offshore-Power-to-X-Plattform. Besucher erleben die Prozesskette von der Elektrolyse über Direct Air Capture zur Bereitstellung von CO₂ bis zur Methanisierung zu synthetischem Methan. Das Exponat macht sichtbar, wie modular konfigurierbare Prozessketten zukünftige klimaneutrale Kraftstoffe ermöglichen und neue Wege für eine skalierbare Offshore-Produktion eröffnen.

No-Code-Datenlösungen für Unternehmen

Das Stuttgarter Start-up Collectu, eine Ausgründung aus dem Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW), präsentiert den Collectu Asset Tower. Der Demonstrator macht greifbar, wie Unternehmen mithilfe einer offenen, dezentralen Plattform effizient und ohne Programmierkenntnisse durchgängige Datenpipelines erstellen können: In Echtzeit erfasst, kombiniert und wertet er Daten aus verschiedenen Steuerungen, Sensoren und IT-Systemen aus.

Satelliten von Studierenden

Die studentische Kleinsatellitengruppe K-Sat e.V. setzt Raumfahrtprojekte von der ersten Idee bis zur fertigen Mission um und ergänzt theoretisches Know-how aus dem Studium mit interdisziplinärer Praxis. Die Studierenden präsentieren den Nanosatelliten Cubesat Source und dessen Nachfolger Cubesat SOURCE-2 sowie die Ferrofluidprojekte Finix und Fargo. Die Satelliten, die mit dem Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) entwickelt wurden, werden für wissenschaftliche Untersuchungen unter anderem im Meteoritentracking und in der Erfassung der Weltraumumgebung im niedrigen Erdorbit angewendet. Die Ferrofluidprojekte untersuchen, wie man verschleißanfällige mechanische Komponenten durch magnetische Flüssigkeiten ersetzen könnte.

Universität Stuttgart auf der Hannover Messe 2026: Halle 14, Stand J40

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