LED

Petersdom wird künftig mit LEDs von Osram erstrahlen

| Redakteur: Hendrik Härter

Osram überträgt das bewährte Lichtkonzept aus der Sixtinischen Kapelle auf den Petersdom.
Osram überträgt das bewährte Lichtkonzept aus der Sixtinischen Kapelle auf den Petersdom. (Bild: Osram)

Modernes LED-Licht und berühmte Kunstwerke: Mit der Installation einer neuen Beleuchtungsanlage im Petersdom hält die Moderne Einzug in die größte Kirche der Welt.

Das Licht von LEDs ist gerade für Kunstwerke weniger schädlich als mit konventioneller Beleuchtung. Das konnte Osram bereits 2013 beweisen, als das Unternehmen die Sixtinische Kapelle in Rom mit 7000 LEDs ausgestattet hatte. Dass die Deutschen einen guten Draht zum Vatikan haben, zeigte sich auch darin, dass seit 2016 der Petersplatz mit 132 LED-Flutern illuminiert wird. Und jetzt setzt der Vatikan auch auf die Innenbeleuchtung des Petersdoms auf das Wissen von Osram: Zusammen mit der Direktion der technischen Dienste des Vatikans arbeitet man gemeinsam an der neuen Beleuchtung.

Wertvolle Kunstwerke

Für die größte Kirche der Welt wird das Beleuchtungskonzept auf zwei Säulen beruhen: auf der Kompetenz der Direktion der technischen Dienste der Vatikanstadt und auf der digitalen Lichttechnik von Osram. Im Petersdom finden bis zu 20.000 Menschen Platz. Er ist rund 190 Meter lang, die Breite der drei Kirchenschiffe beträgt je 58 Meter, das zentrale Kirchenschiff weist bis zum höchsten Punkt des Gewölbes eine Höhe von knapp 46 Metern auf und die Kuppel erreicht eine Höhe von etwa 136 Metern bis zum Kreuz.

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Die Innenräume, die durch großflächigen Mosaikschmuck geprägt werden, bilden das wertvolle Schmuckkästchen für einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt, darunter der Baldachin von Bernini und die Statue Pietà von Michelangelo.

Projekt bis Ende 2018 abgeschlossen

Die Beleuchtung lässt sich je nach Nutzung anpassen. Das auf LED beruhende Beleuchtungssystem betont künftig die Merkmale der verwendeten Materialien und die Architektur selbst, wobei die Plastizität der Skulpturen und Marmorteile sowie der Architektur zur Geltung gebracht wird. Die Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen: Dabei lieferten die technischen Dienste des Governatorats der Vatikanstadt und die Dombauhütte von St. Peter wichtige Beiträge und die Vatikanischen Museen brachten ihre künstlerische Kompetenz ein. Das Beleuchtungsprojekt soll bis Weihnachten 2018 abgeschlossen werden.

„Für die hochmoderne LED-Beleuchtung der Sixtinischen Kapelle erhalten wir weltweit Anerkennung. Es freut uns, dass wir nun mit der Beleuchtung des Petersdoms unsere Kompetenz als Anbieter komplexer Lichtlösungen in großem Maßstab erneut unter Beweis stellen können“, sagte Olaf Berlien, CEO der Osram Licht AG.

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