Messe für Additive Fertigung und 3D-Druck

Diese Neuheiten sind auf der Formnext 2022 zu sehen

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Anbieter zum Thema

Neue Plattformen und Services

Metallbasierte additive Fertigung ohne Stützstrukturen

EOS informiert über die Möglichkeiten eines supportfreien Metall-3D-Drucks mittels Direktem-Metall-Laser-Sintern (DMLS). Die Vorteile sind ein geringerer Materialverbrauch, eine schnellere Bauzeit und weniger Kosten. In der Regel sind Stützstrukturen während des Bauprozesses nötig, um die Struktur des entstehenden Teils zu verstärken und zu erhalten. EOS bietet nun mit drei kombinierbaren Features einen supportfreien Metall-3D-Druck an. Zum Einen ist es hardwareseitig gelungen, den Überhangwinkel auf 20 Grad reduzieren zu können. Zum Anderen kann mit Software-Tools eine Homogenisierung des Energieeintrags erfolgen und eine minimale Belichtungszeit realisiert werden. Künftig wird ein dickenabhängiger Energieeintrag und ein auf Simulation basierender Schraffur-Algorithmus möglich sein. Dieses intelligente Laserschmelzen soll die inneren Spannungen während des Bauprozesses reduzieren. Als Drittes bietet EOS über sein Consulting und die Academy sowohl konstruktives als auch prozessseitiges Wissen an, um auf Stützstrukturen verzichten zu können. Halle 11.1, Stand D41

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Qualitätstracking-Modul für Ersatzteil-3D-Druck-Plattform

Replique launcht mit RSure ein Modul zur Qualitätsverfolgung für seine industriellen 3D-Druckplattform. Es soll OEMs ermöglichen, jedes ihrer 3D-gedruckten Teile direkt zu verfolgen und sicherzustellen, dass die Teile die erforderlichen Qualitätsanforderungen erfüllen. Mit RSure können OEMs Qualitätsspezifikationen und ein digitales Prüfverfahren festlegen und die mit Replique produzierten Teile rückverfolgen, bevor sie an Kunden versandt werden. Zudem können OEMs Qualitätsprüfungen bestimmen, die von Servicebüros an den 3D-gedruckten Teilen durchgeführt werden sollen, einschließlich verschiedener zertifizierter Messungen, Funktionstests und Hochladen von Bildern in die digitale Bibliothek des OEMs auf Replique. Über die sichere Plattform können die OEMs diese Informationen jederzeit aus der Ferne abrufen und einsehen.

Halle 12.1, Stand B73

Parameter-Marktplatz für den Metall-3D-Druck

Rosswag stellt den weltweit ersten Parameter-Marktplatz für den Metall-3D-Druck mit der Plattform „AddiMap“ vor. Die Online-Plattform soll die zeit- und kostenintensive Optimierung und Validierung von Prozessparametern für den Laser Powder Bed Fusion (LPBF) Prozess erleichtern. Sie ermöglicht einen unkomplizierten Handel mit Prozessparametern und validierten Werkstoffdaten und setzt dabei ganz im Sinne der Plattformökonomie auf das Schwarmwissen der AM-Community zur effizienteren Nutzung der existierenden Anlagentechnologie. Halle 12.0, Stand D.21

Polymerbauteile im HSS-Verfahren aus TPU

Voxeljet erweitert sein Portfolio an On-Demand-Dienstleistungen im 3D-Druck. Ab sofort können Bauteile im High-Speed-Sintering (HSS)-Verfahren auch aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) additiv gefertigt werden. Das flexible Material zeichnet sich durch dauerhafte Elastizität, dämpfende Eigenschaften und hohen Aufprallschutz aus. Die TPU-Bauteile kommen insbesondere in der Schuhindustrie, für Polsterungen in Helmen, Sätteln oder Sitzen, für elastische Rohre und Schläuche sowie zum Abdichten und Verpacken zum Einsatz. Das im HSS-Verfahren eingesetzte TPU-Material hat voxeljet gemeinsam mit dem Werkstoffhersteller Covestro entwickelt. Halle 12.1, Stand E11

Mit Fachwissen die Möglichkeiten des 3D-Drucks nutzen

Das SKZ vermittelt mit verschiedenen Bildungsangeboten Expertise zur Nutzung additiver Fertigungsverfahren. Das Süddeutsche Kunststoffzentrum (SKZ) beschäftigt sich bereits seit über zehn Jahren am hauseigenen CAP (Center for Additive Production) mit den Möglichkeiten additiver Fertigungsverfahren. In zahlreichen Forschungsprojekten konnte ein großer Erfahrungsschatz aufgebaut werden. Von diesem Wissen soll zukünftig die Kunststoffindustrie profitieren. 2023 können Interessierte auf eine große Auswahl an Kursen zugreifen - vom Konstruieren für die Additive Fertigung über Grundlagen bis hin zu Materialen. Diese bietet das SKZ als Präsenztrainings oder Live-Online-Trainings an. Zur Formnext werden die neuen Web-Based-Trainings (WBT) zur Additiven Fertigung präsentiert. Halle 11.1, Stand E48

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