I Factory 3D stellt den 3D-Fließbanddrucker One Pro vor. Der FDM-Drucker besitzt ein integriertes Fließband, wodurch es möglich sein soll, unendlich lange Objekte zu drucken. Auch sei eine Serienfertigung möglich, ohne groß mit der Maschine interagieren zu müssen. Mit dem One-Pro sollen sich auch komplexe Geometrien mit 45-Grad-Winkel wie Hohlformen anfertigen lassen. Das deutsche Start-up will den 3D-Fließbanddrucker noch bezüglich Fernsteuerung und Überwachung weiterentwickeln. Halle 11.1, Stand D31
Mobile Reparaturfabrik nutzt Direct Energy Deposition (DED)
Metrom zeigt die gemeinsam mit der Brandenburg Technischen Universität Cottbus (BTU) entwickelte Mobile Reparaturfabrik. Untergebracht in einem oder zwei speziell angepassten 20-Fuß-Containern ermöglicht sie eine additive und subtraktive Bearbeitung von Bauteilen. Herzstück ist eine Sondermaschine, die sowohl in dem Container genutzt als auch diesem entnommen werden kann. Sie basiert auf dem Konzept der Parallelkinematik und der Innovation einer patentierten fünfachsigen Pentapod-Konstruktion. Für die Bearbeitung der Teile setzt Metrom auf das Direct Energy Deposition (DED) mit Metall. Bei diesem wird je nach Erfordernis ein mit einem Lichtbogen oder Laser aufgeschmolzener Metalldraht lagenweise aufgetragen und generiert oder repariert so das metallische Bauteil. Für dessen Feinmodellierung erfolgt die anschließende Fräsarbeit in der gleichen Anlage. Halle 11.0, Stand C41
Großformatige Teile mittels Fused Granulate Molding
Krauss Maffei stellt mit „powerPrint“ ein extruderbasiertes System für die Verarbeitung von thermoplastischen Granulaten vor. Es druckt Bauteile im Großformat bis zu einem Volumen von zehn Kubikmetern nach industriellen Standards. Bei günstigen Materialkosten sollen optimale Bauteileigenschaften erreicht werden. Die hohe Austragsleistung bei schnellen Druckgeschwindigkeiten sorge für kurze Durchlaufzeiten großer Bauteile. Dabei profitiert der 3D-Drucker von der langjährigen Expertise von Krauss Maffei im Kunststoff- und Extrusionsbereich. Anwendungsfelder können der Formenbau, der Prototypenbau, der Möbelbau oder kundenindividuelle Lösungen für die Wasser- und Versorgungsinfrastruktur sein. Halle 11.1 Stand F21
Neue Lasersintermaschine mit dreimal stärkerem Laser
Sintratec präsentiert mit der Sintratec S3 die nächste Generation seines selektiven Lasersinter-Systems. Mit einem 30-Watt-Faserlaser verfügt das Modul über drei Mal mehr Laserleistung als die Sintratec S2, was zu deutlich verkürzten Produktionszeiten führt. Halle 11.1, Stand C39
Sand-3D-Drucker mit Exone-Technologie
Desktop Metal stellt den Sand-3D-Drucker S-Max Flex vor. Das neue Modell der Tochterfirma Exone kombiniert einen preisgünstigen Industrieroboter mit einem neuartigen Endeffektor-Druckkopf. Dieser jettet Furan-Binder auf Standard-Quarzsand in einer teleskopierbaren Baubox, die mit dem schichtweisen Aufbau der Teile wächst. Die verwendete Single-Pass-Jetting-Technologie erreicht dabei eine Baurate von 115 Liter pro Stunde und liefert Sandmodelle für die Gießereiindustrie mit einer Maßgenauigkeit von 0,5 Millimetern. Halle 12.0, Stand D101
Kunststoff-3D-Drucker für den Mikrobereich
Boston Micro Fabrication (BMF) präsentiert erstmals seine 3D-Drucker der Micro-Arch-Serie auf der Formnext. Sie beruhen auf dem eigen entwickelten und patentierten Verfahren der Projektions-Mikro-Stereolithografie (PµSL), das die Vorteile des Digital Light Processings (DLP) und der Stereolithografie (SLA) verbindet. Durch einen Lichtblitz wird hierbei die schnelle Photopolymerisation einer ganzen Schicht von Kunstharz ausgelöst. Die Auflösung der Optik, die Präzision der mechanischen Komponenten, die Belichtungssteuerung und die daraus resultierende Aushärtung ermöglichen Auflösungen bis zu 2 Mikrometern und eine Maßstabstreue von +_10 Mikrometern. Ein offenes, uv-härtbares Materialsystem ermöglicht zahlreiche Eigenschaften an. Neben technischen und biomedizinischen Kunststoffen können auch Hydrogele und Verbundharze verwendet werden, die Keramik- oder Metallpartikel enthalten. Halle 11.1, Stand B38
Essentium wird seine neueste 3D-Druckplattform, den Essentium High Speed Extrusion (HSE) 240 HT Dual Extruder 3D-Drucker vorstellen. Das jüngste Mitglied des Essentium HSE-Portfolios zeichnet sich durch ein neues Industriedesign auf kleiner Grundfläche und einen Dual-Extrusions-Druckkopf aus und wurde entwickelt, um die Leistung, Zuverlässigkeit und Effizienz der Produktion von Teilen zu maximieren. Halle 12.1, Stand D11
3D-Drucker für große, filigrane Kupferbauteile
AMCM, ein Start-Up von EOS, informiert über individuelle metallbasierte 3D-Druck-Lösungen für neue Anwendungen – basierend auf bewährter EOS-Laserschmelz-Technologie und -Prozessen. Ein Beispiel ist der 3D-Drucker AMCM M 4K für das Raumfahrtunternehmen Launcher. Er kann Brennkammern aus Kupfer mit einem optimierten Design der internen Kühlkanäle in einem Stück bis zu einer Höhe von 1000 Millimetern drucken. Halle 11.1/Stand C51
Stand: 08.12.2025
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3D-Drucker für das Composite Extrusion Modeling
AIM3D führt den Granulatdrucker ExAM 510 ein. Der Multimaterialdrucker kann bis zu drei Werkstoffe parallel aufbauen. Sein Composite Extrusion Modeling (CEM-Verfahren) kombiniert den Metallspritzguss, den Keramikspritzguss und den eigentlichen Spritzguss mit dem FDM-Verfahren. Das erweiterte Baufeld von 510 x 510 x 400 mm³ erschließt eine Vielzahl von Anwendungen. Der Bauraum ist mit bis zu 200 Grad Celsius temperierbar, um die Spannungen im Bauteil zu reduzieren und Hochleistungswerkstoffe wie PEEK, PEI, PSU, PPS – mit und ohne Faserfüllung – zu verarbeiten. Die deutlich gesteigerte Baurate bzw. Aufbaugeschwindigkeit liegt bei bis zu 250 cm³/h (bei Verwendung einer 0,4 mm Düse). Diese Extruder-Klasse soll eine bis zu Faktor 10 höhere Austragsrate als marktgängige Filament-Extruder ermöglichen. Halle 12.1, Stand E81