Laserline stellt den blauen Diodenlaser LDFblue 3000-30 mit 3 kW CW-Ausgangsleistung zur additiven Fertigung von Metallbauteilen vor. Er soll sowohl bei hochreflexiven Buntmetallen als auch bei zahlreichen anderen Metalltypen hervorragende Prozessresultate ermöglichen. In der Additiven Fertigung können hochstabile und präzise gearbeitete Bauteile erzeugt werden. Die gesteigerte Ausgangsleistung erschließt auch im Kupferbereich neue Optionen. Jetzt kann erstmals reines Kupfer und nicht nur Kupferliegerungen verarbeitet werden. Halle 12.0, Stand B19
Flexibles System zur Prozessgasreinigung beim Laserschmelzen
ULT präsentiert mit dem AFM 200 ein neues Anlagenkonzept zur Prozessgasreinigung. Das System mit kleinem Bauraum basiert auf einem modularen Konzept, dass auf nahezu alle technischen Anforderungen beim metallischen 3D-Druck (LPBF - Laser Powder Bed Fusion) und skalierbare Luftmengen angepasst werden kann. Weiterer Vorteil ist das kontaminationsfreie Filter- und Pulverhandling, d.h. Mitarbeiter kommen zu keinem Zeitpunkt mit Pulvern oder Kondensaten in Kontakt. Optional bietet das System den Einsatz einer neu entwickelten Anlagensteuerung an und ermöglicht so eine schnelle Anbindung an den LPBF-3D-Drucker. Halle 11, Stand B18
Neu entwickelter blauer Laser für Lasertec-DED-Hybrid-Maschinen
DMG Mori hat für seine Maschine „LASERTEC 65 DED hybrid“, welche das Laserschmelzen und die Fräsbearbeitung in einer Maschine kombiniert, einen blauen Laser neu entwickelt. Der Laser hat eine Wellenlänge von 450 nm und zeichnet sich durch ein deutlich besseres Absorptionsverhalten gegenüber Infrarotlicht aus. Durch den blauen Laser wird die Verarbeitung von Kupfer ermöglicht. Aufgrund seiner guten Wärmeleitfähigkeit verleiht das Metall zum Beispiel Spritzgussformen und Umformwerkzeugen verbesserte Kühleigenschaften. In der Luft- und Raumfahrttechnik kommt es – als Bi-Metall mit Nickelbasis-Superlegierungen – in Hitzeschildern von Raketendüsen zum Einsatz. Die guten Gleiteigenschaften von Buntmetall ermöglichen darüber hinaus neue Anwendungen – beispielsweise kupferbeschichtete Gleitlager in Windkraftanlagen. Halle 12.0, Stand D139
Verschlussdüse für den FDM-Druck von Schäumen
Bisher war es problematisch, Schäume mit geringer Dichte additiv im FDM-Druck zu verarbeiten. Das Fraunhofer IPA hat für diese Anwendung eine Verschlussdüse entwickelt, die den Materialfluss an vorgegebenen Stellen automatisch unterbricht. Der Extrudermotor befördert das Filament aus Kunststoff zur Düse, die durch einen Federmechanismus verschlossen ist. Kurz oberhalb der Düse passiert das Filament ein Heizelement. Der Kunststoff schmilzt, wird flüssig und sammelt sich in einem Hohlraum innerhalb der Düse. Ab einem gewissen Innendruck drückt die Schmelze eine Hohlnadel, durch die das Filament zuvor selbst befördert wurde, und somit die Feder nach oben. Die Düse öffnet sich und der Kunststoff fließt aus ihr. Gestoppt wird der Materialfluss, indem die Fördereinheit kein Material mehr in Richtung Heizelement befördert. Der Hohlraum entleert sich, der Druck nimmt ab, die Feder schiebt die Hohlnadel wieder nach unten und verschließt so die Öffnung der Düse. Halle 11.0, Stand D51
Substrate Tilt Frame für den 2PP-3D-Druck
Je größer eine mit der Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) gedruckte Struktur, desto mehr beeinträchtigen kleinste Unebenheiten des Druckmaterials die Präzision des Endprodukts. Up Nano hat deshalb einen kippbaren Rahmen entwickelt, der Unebenheiten im Sub-Mikrometer-Bereich ausgleichen kann. Der sogenannte Substrate Tilt Frame ermöglicht die Korrektur von Substratunterschieden im Mikrometer-Bereich. Die Korrekturwerte werden dabei durch den Nano-One-Autofokus ermittelt, der an drei Punkten des Substrats Höhenmessungen vornimmt. Anhand dieser Messungen werden die Korrekturwerte berechnet. Für die eigentliche Justierung stehen zwei Versionen des Substrate Tilt Frame zur Verfügung: Eine manuelle Version, die hochpräzise Korrekturschrauben bietet, und eine automatische Version, bei der softwaregesteuerte Präzisionsmotoren für die Korrektur eingesetzt werden. Halle 11.1, Stand E88
Nachbearbeitungswerkzeuge für die Stereolithografie (SLA)
Formlabs präsentiert seine Finishing Tools für die Stereolithografie (SLA), die den Arbeitsablauf bei der Nachbearbeitung optimieren und die Herstellung hochwertiger Teile einfacher machen sollen. Die Tools sind Set erhältlich und beinhalten einen ergonomischen Stiftschleifer, ein Rotationswerkzeug inklusive Zubehör, einen Seitenschneider, ein Bastelmesser und Klingen, eine Sprühflasche, ein Mikrofasertuch und eine große Silikonunterlage.
Halle 11.1, Stand E11
Intelligente Bauteilausrichtung für die 3D-Druck-Nachbearbeitung
Stand: 08.12.2025
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Open Mind bietet seine CAD/CAM-Software Hyper Mill sowohl für additive als auch für subtraktive Metall-Fertigungsprozesse an. Mit Hyper Mill Best Fit gibt es jetzt für die 3D-Druck-Nachbearbeitung eine intelligente Bauteilausrichtung in der CAM-Software, um den NC-Code exakt an die reale Bauteilposition anzupassen. Statt das Rohteil in der Aufspannung mit Messuhr, Steuerungszyklen und viel Feingefühl passend zum NC-Programm manuell ausrichten zu müssen, richtet das CAM-System das NC-Programm automatisch auf die Bauteilposition aus. Das Verfahren beruht auf der virtuellen Maschine in Hyper Mill. Halle 12.0, Stand A39
Automatisierte Post-Processing-Anlage für den Betrieb mehrerer Origin-One-Drucker
Stratasys stellt das Demonstrationsprojekt „P3 Automated Production Cell” vor. Es dient zur Verbesserung der Effizienz beim Betrieb mehrerer 3D-Drucker des Typs Origin One. Konkret soll der Transport von Teilen zwischen mehreren 3D-Druckern und Nachbearbeitungsanlagen für Reinigung, Trocknung und Aushärtung automatisiert werden. Ziel ist es, den Arbeitsaufwand bei der Skalierung des 3D-Drucks in den Fabriken deutlich zu reduzieren.