Lineartechnik Wie Linearführungen zur Flachglasbearbeitung beitragen

Von Christoph Robisch 3 min Lesedauer

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An verschiedenen Stellen in seinen Maschinen zur Flachglasbearbeitung setzt Lisec Linearführungen von Franke ein. Im Betrieb sind diese einer abrasiven Mischung aus Reinigungswasser und Glasstaub ausgesetzt. Dank der spezifischen Franke-Bauform halten sie den harten Bedingungen langlebig stand.

Lisec bietet Gesamtlösungen zur Flachglasbearbeitung. An verschiedenen Stellen in seinen Maschinen setzt das Unternehmen Linearführungen von Franke ein.(Bild:  Franke)
Lisec bietet Gesamtlösungen zur Flachglasbearbeitung. An verschiedenen Stellen in seinen Maschinen setzt das Unternehmen Linearführungen von Franke ein.
(Bild: Franke)

Die Maschinen und die Software von Lisec werden in erster Linie zur Produktion von Isolierglas genutzt. Auch den wachsenden Photovoltaikmarkt bedient das Unternehmen mit kompletten Anlagenlösungen. Linearsysteme von Franke kommen seit 2017 zum Einsatz. Zuvor wurden diese bereits in Maschinen des Unternehmens Schraml verwendet, welches seit 2016 zur Unternehmensgruppe gehört. Moritz Geyrhofer ist Lead Buyer bei Lisec. Seine größte Herausforderung derzeit: „Ganz klar die Verfügbarkeit von Zulieferprodukten.“ Mit Franke habe er in diesem Punkt bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Eine Verlässlichkeit die Geyrhofer sehr zu schätzen weiß.

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Linearführungen übernehmen wichtige Funktionen

Korrosionsbeständige Franke-Aluminium-Linearführungen vom Typ FDC 35 mit Laufbahnen aus Edelstahl kommen an verschiedenen Stellen in den Maschinen zum Einsatz: In der Kantenbearbeitung und Kantennachbearbeitung werden damit Schleif- oder Fräswerkzeuge geführt. Zudem werden sie in zahlreichen Maschinentypen eingesetzt, um die bearbeiteten Glasscheiben genau zu positionieren. Sie erfüllen damit „für unsere Maschinen wesentliche Funktionen“, sagt Geyrhofer.

Wir müssen unter allen Umständen vermeiden, dass die Produktionslinie zum Stehen kommt, weil das im Nu enorme Ausfälle bedeuten würde.

Moritz Geyrhofer, Lead Buyer bei Lisec

Komplett automatisierte Werke, einschließlich Software

Die Kantenbearbeitung ist nur ein Arbeitsschritt unter vielen, welche Lisec-Maschinen ausführen. Wie kein anderes Unternehmen auf dem Weltmarkt bietet Lisec effiziente Gesamtlösungen für die gesamte Flachglasbearbeitung. Abgesehen von der Herstellung des Rohglases wird der gesamte Herstellungsprozess abgedeckt. Bei der Isolierglasproduktion beinhaltet eine Linie beispielsweise diese Arbeitsschritte:

  • Glas anritzen und brechen,
  • waschen,
  • Kanten schleifen und bearbeiten,
  • wieder waschen,
  • den Aluminium-Rahmen biegen,
  • mit Gas befüllen,
  • abdichten und
  • für den Versand sortiert bereitstellen.

Das alles funktioniert mit einer Lisec-Anlage hochautomatisiert und effizient vernetzt. Die Software zur einfachen Steuerung solcher komplexen Fertigungslinien werden in-house mit eigenen Softwareentwicklern programmiert.

Um die Perspektive der Anwender besser zu verstehen, betreibt Lisec eine eigene Isolierglasproduktion. „Das bewegt sich in einer Größenordnung, in der wir unseren Kunden keine Konkurrenz machen“, erläutert Moritz Geyrhofer. „Da wir selbst produzieren, können wir die Anforderungen unserer Kunden besser verstehen. Und es ermöglicht uns, neue Entwicklungen real im Produktionsumfeld zu testen.“

Das zentrale Versprechen von Lisec an seine Kunden lautet Produktivität. In diesem Kontext kommt es auch sehr auf die Qualität der Zulieferprodukte an. „Wir müssen unter allen Umständen vermeiden, dass die Produktionslinie zum Stehen kommt, weil das im Nu enorme Ausfälle bedeuten würde“, betont Geyrhofer. Die gute Qualität der Franke Linearführungen weiß er daher zu schätzen. „Die ist über die Jahre immer stabil geblieben. Es bringt uns nichts, wenn sich ein Lieferant am Anfang noch anstrengt und die Qualität dann nachlässt.“

Wenn wir uns bei Neuentwicklungen oder Weiterentwicklungen an Franke wenden, erleben wir eine sehr schnelle Reaktion und erfahren eine kompetente Beratung.

Moritz Geyrhofer, Lead Buyer bei Lisec

Herausfordernde Bedingungen für die Linearführungen

Am Einsatzort sind die Linearführungen Waschwasser und dem abgeschliffenen Glasstaub ausgesetzt. Gegen Korrosion sind sie trotzdem gut geschützt, weil alle metallischen Komponenten beim genutzten Typ FDC 35 aus Edelstahl oder Aluminium bestehen. Der Glasabrieb wird bei jeder Bewegung mit Abstreifern von den Laufbahnen entfernt und kann sich deshalb nicht in der Führung sammeln. Verstopfen ist ausgeschlossen. Die Laufrollen sind gekapselt, was das Eindringen von Schmutz oder Staub in die Nadellager zuverlässig verhindert. Zudem sind die Rollenlager lebensdauergeschmiert und daher wartungsfrei.

Neben der Qualität der Produkte lobt Moritz Geyrhofer die Kompetenz und Reaktionsschnelligkeit des Franke-Teams. „Wenn wir uns bei Neuentwicklungen oder Weiterentwicklungen an Franke wenden, erfahren wir eine sehr schnelle Reaktion und eine kompetente Beratung. Unsere Techniker tauschen sich dann direkt mit den Technikern von Franke aus. Das funktioniert sehr gut.“

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