Für effizientes Schneiden im industriellen Maßstab sorgen die Schneidmaschinen des Familienunternehmens Fecken-Kirfel. Leichtgewichtige Franke Linearführungen leiten die Bandmesser darin gleichmäßig und präzise durchs Material.
In vielen Schneidmaschinen von Fecken-Kirfel sind Linearführungen von Franke verbaut. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn es darum geht, nicht nur gerade Kanten, sondern präzise Konturen ins Material zu schneiden.
(Bild: Andreas Wegelin/Franke GmbH)
Wenn man sich Sonntagmorgens im Bett noch einmal umdreht, kommt es einem zugute, dass wir heutzutage nicht mehr auf Stroh oder Metallfedern schlafen, sondern moderne Schaumstoffe unseren Schlafkomfort erhöhen und die Rückengesundheit fördern. Damit die Schaumstoffplatten in Matratzenüberzügen gehüllt auch exakt in unsere Betten passen, sorgen industrielle Schneidemaschinen für das richtige Format – z. B. die des Familienunternehmens Fecken-Kirfel.
Fast alle Schneidmaschinen von Fecken-Kirfel beruhen auf dem gleichen Prinzip: Ein kontinuierlich umlaufendes Bandmesser wird durch das zu schneidende Material geführt und meist auch kontinuierlich geschliffen. Dieses Prinzip hat das Unternehmen in verschiedenen Maschinentypen immer weiter ausdifferenziert und zur Perfektion gebracht. Knapp 50 Maschinentypen sind auf der Unternehmenswebsite unter „Produkte“ zu finden. Bei Bedarf passen die Entwicklungs-Ingenieure von Fecken-Kirfel diese noch individuell an die Kundenaufgabe an oder entwickeln neue Maschinenformen.
Bevor Kunden eine Maschine kaufen, wünschen sie oftmals, dass das Schneidverfahren mit ihrem Material getestet wird. „Probezuschnitte gehören zu unseren täglichen Aufgaben“, sagt Michael Tillmann, technischer Leiter und Prokurist bei Fecken-Kirfel. Eine Schneidmaschine oder Schneidanlage des Familienunternehmens wird individuell auf die jeweilige Aufgabe ausgelegt. Für alles, was sich mit einem Bandmesser maschinell schneiden lässt, bietet Fecken-Kirfel eine passende und bei Bedarf auch eine individuell angepasste Lösung.
Michael Tillmann ist seit 24 Jahren im Unternehmen. „Es gehört zu unserer Philosophie, dass Führungskräfte aus den eigenen Reihen kommen“, erläutert er. Fecken-Kirfel legt Wert darauf, das wertvolle Wissen seiner rund 200 Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und stetig auszubauen. Mit diesem Know-how im Hintergrund begegnet das Traditionsunternehmen tagtäglich den mannigfaltigen Aufgaben seiner Kunden und neuen Trends auf den internationalen Märkten.
Hintergrund
Über Fecken-Kirfel
1870 gründete Johann Fecken das Unternehmen Fecken-Kirfel mit der finanziellen Unterstützung seines Schwiegervaters Herrn Kirfel. Zu Beginn produzierte er Maschinen für die im Aachener Raum ansässigen Tuch- und Wollfabrikanten. Sogar Dampfmaschinen stellte Fecken-Kirfel her. Ihre Kraft wurde mittels Lederriemen auf diverse Produktionsmaschinen übertragen. Um die benötigten Riemen effizient zu schneiden, entwickelten die Ingenieure von Fecken-Kirfel eigene maschinelle Lösungen. In der Folge konstruierten sie auch Schneidmaschinen für Gummi und Kork. In den 1950er-Jahren fanden damals noch kaum bekannte Schaumstoffe weltweit rasch Verbreitung. Fecken-Kirfel hatte das Know-how und lieferte die Maschinen, um das neue Material effizient in Form zu bringen. Heute sind Schaumstoffe für Matratzen oder Polstermöbel das mit Fecken-Kirfel-Maschinen am häufigsten geschnittenen Material. Darüber hinaus bietet das Unternehmen aber auch Lösungen für härtere Materialien wie Gummi, Kork oder technische Kunststoffe.
Herausforderung Memory-Schaum
Werden neue Materialien entwickelt, setzt sich Fecken-Kirfel damit auseinander, wie diese optimal geschnitten werden könnten. Als Beispiel nennt Michael Tillmann viskoelastischen Schaumstoff, auch Memory-Schaum genannt. Ursprünglich als Sitzmaterial für die Luft- und Raumfahrt entwickelt, findet er heute auch Einsatz in irdischen Matratzen und Polstern. Unter Wärmeeinfluss passt sich das Material an die Körperform an.
„Dieses Material zu schneiden, ist nicht ganz einfach“, sagt Michael Tillmann. Um ein optimales Schneidergebnis zu ermöglichen, müsse man sich zuvor genau mit den spezifischen Eigenschaften des Materials auseinandersetzen. Abgesehen vom Schnitt soll der Werkstoff schließlich nicht schon vor seinem Gebrauch deformiert oder beeinträchtigt werden. Das große Volumen der zu schneidenden Materialblöcke stellt häufig eine weitere Herausforderung dar. Das Bandmesser muss beim Schneiden um den gesamten Block geführt werden. Je größer das Volumen, desto höher die Anforderungen an die Konstruktion.
Franke-Linearführungen für präzise Konturen
In vielen Schneidmaschinen von Fecken-Kirfel sind Linearführungen von Franke verbaut. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn es darum geht, nicht nur gerade Kanten, sondern präzise Konturen ins Material zu schneiden. Dazu muss das Bandmesser in zwei Achsen verfahren und zusätzlich in sich verdreht werden. Zum linearen Verfahren werden Franke Linearführungen genutzt. „In diesem Zusammenhang schätzen wir die leichte Aluminiumbauweise von Franke“, sagt Stefan Lennartz, Leiter der mechanischen Konstruktion bei Fecken-Kirfel. Dank geringerer bewegter Massen sind mit den Franke Aluminiumführungen größere Dynamiken möglich.
Wir setzen die Franke Führungen sehr häufig ein.
Stefan Lennartz, Leiter der mechanischen Konstruktion bei Fecken-Kirfel
Statt umlaufender Kugeln, wie sie bei den meisten Linearführungen üblich sind, setzt Franke als Wälzkörper gelagerte Rollen ein, welche auf den Franke-typischen Drahtbahnen laufen. Vorteile dieser Bauweise für Fecken-Kirfel sind eine hohe Dynamik, eine hohe Präzision und ein geringes Gewicht. Der Schiebewiderstand ist bei Franke Linearführungen einstellbar. „Die Einstellbarkeit nutzen wir, um die Führungen an die Anwendung anzupassen“, sagt Stefan Lennartz.
Da die Rollenlager lebensdauergeschmiert sind, sind Franke Linearführungen wartungsfrei. „Das ist ein Punkt, der uns seinerzeit zu Franke gebracht hat“, bemerkt Michael Tillmann. Seit über 30 Jahren verwendet Fecken-Kirfel die Linearsysteme von Franke. „Wir setzen die Franke Führungen sehr häufig ein“, fügt Stefan Lennartz hinzu. Neben den Linearachsen der Bandmesser ist die Vorrichtung zum Lockern und Spannen des Bandmessers beim Messertausch ein weiterer Einsatzort.
Stand: 08.12.2025
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Die Fertigungstiefe bei Fecken-Kirfel ist sehr hoch. Es gehört zur Philosophie des Unternehmens, die Produktqualität möglichst komplett selbst in der Hand zu haben. Für die wenigen zugelieferten Komponenten, die Fecken-Kirfel verbaut, gelten die gleichen hohen Qualitätsmaßstäbe. Mit den Produkten von Franke sei man hinsichtlich der Qualität und Langlebigkeit sehr zufrieden, meint Chefkonstrukteur Stefan Lennartz: „Ich kann mich nicht erinnern, dass einmal eine Führung von Franke wegen eines Problems ausgetauscht werden musste.“ Das will etwas heißen, schließlich arbeitet er bereits seit 35 Jahren bei Fecken-Kirfel.