PDM
Digitale Prozesse effizient auf den Punkt bringen

Quelle: Orcon 7 min Lesedauer

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Die Franke GmbH, bekannt für ihre platzsparenden Drahtwälzlager, setzt auf das PDM-System Phoenix/PLM als zentrale digitale Plattform, um unter anderem die Verwaltung von Konstruktionsdaten zu optimieren.

Heute arbeiten rund 340 Mitarbeitende daran, die Vier-Punkte-Geometrie von Drahtwälzlagern und Linearführungen bei Franke weiterzuentwickeln. (Bild:  Franke GmbH)
Heute arbeiten rund 340 Mitarbeitende daran, die Vier-Punkte-Geometrie von Drahtwälzlagern und Linearführungen bei Franke weiterzuentwickeln.
(Bild: Franke GmbH)

In typischer Hidden-Champion-Manier produziert Franke alle Bauteile und Komponenten am Standort Aalen. Selbst die Maschinen für die Werkzeugfertigung entstehen im eigenen Haus. Kunden erhalten maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen in der Medizin-, Luft- und Raumfahrt-, der Sicherheitstechnik und im Maschinenbau. Eine zentrale Rolle für die effiziente Projektabwicklung spielt die durchgängig digitale Verfügbarkeit der Konstruktionsdaten und Modelle entlang der gesamten Prozesskette. Phoenix/PLM (Anmerk. d. Red.: ehemals Phoenix/PDM) von Orcon stellt diese Informationen allen beteiligten Abteilungen bis in die Fertigung zur Verfügung und trägt maßgeblich zur Umsetzung der digitalen Zukunftsstrategie bei.

Technologiekompetenz mit Geschichte

Ein auf individuelle Anforderungen optimiertes Wälzlager zu entwickeln, verlangt tiefes Know-how in Konstruktion und Fertigung. Anfang der 1980er-Jahre gelang dem Franke-Entwicklungsteam ein entscheidender Schritt: Die bis dahin verwendeten Linearführungen mit Kugelumlaufsystem wurden durch ein neues Rollenprinzip ersetzt. Die Rollen laufen in einem Winkel von 45 Grad über profilierte Stahlstäbe, die in Aluminiumführungen integriert sind. Deren Form lässt sich nahezu frei gestalten.