Sensorik
Warum viele Eigenentwickler in der Sensorik scheitern

Von Niels Junker, Geschäftsführer bei Allengra GmbH 4 min Lesedauer

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Auch wenn im Unternehmen Komponenten oder Evaluierungssysteme erfolgreich getestet wurden: Die Überlegung, die Technologie intern weiterzuentwickeln, um Kosten zu sparen oder unabhängiger zu werden, kann zum Boomerang werden. Denn häufig wird unterschätzt: Ein funktionierender Prototyp ist noch lange kein marktfähiges Produkt. Mit der eigentlichen Sensorfunktion beginnt oft erst der anspruchsvollste Teil der Entwicklung.

Rapid Engineering in der Praxis: 3D-gedruckte Funktionsmuster helfen dabei, Konzepte frühzeitig zu testen, Risiken zu identifizieren und Entwicklungszeiten zu verkürzen.(Bild:  Allengra)
Rapid Engineering in der Praxis: 3D-gedruckte Funktionsmuster helfen dabei, Konzepte frühzeitig zu testen, Risiken zu identifizieren und Entwicklungszeiten zu verkürzen.
(Bild: Allengra)

Die ersten Tests laufen erfolgreich. Der Prototyp funktioniert und liefert überzeugende Messwerte. Aus dieser Euphorie heraus fällt im Projektmeeting fast zwangsläufig irgendwann der Satz: „Dafür brauchen wir keinen Partner. Das können wir selbst entwickeln.”