Normteil
Vom Technikerprojekt zur mobilen Lasergraviermaschine

Von Martin Ahner, Leiter Norelem Academy bei Norelem 5 min Lesedauer

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Für den Messeauftritt von Norelem hat Nico Kleiner eine kompakte Graviermaschine entwickelt, die Werbemittel und Schilder direkt vor Ort individualisiert. Das Projekt zeigt, wie sich eine praxisnahe Anlage mit CAD-Daten und einem hohen Anteil an Normteilen zügig konstruieren lässt.

Im Rahmen seiner Technikerarbeit entwickelte Nico Kleiner eine kompakte Lasergraviermaschine für den Messeeinsatz von Norelem.(Bild:  Norelem)
Im Rahmen seiner Technikerarbeit entwickelte Nico Kleiner eine kompakte Lasergraviermaschine für den Messeeinsatz von Norelem.
(Bild: Norelem)

Kugelschreiber und Flyer sind auf Fachmessen allgegenwärtig. Das Maschinenbauunternehmen Norelem wollte Besuchern stattdessen ein Erlebnis bieten, das zugleich die Möglichkeiten des eigenen Sortiments vorführt: Sie sollten Werbemittel und Schilder individuell gravieren lassen können. Die technische Lösung entstand im Rahmen einer Technikerarbeit. Nico Kleiner konstruierte dafür eine mobile Lasergraviermaschine, die unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten und sich unkompliziert auf einem Messestand einsetzen lässt.Die Aufgabe verband mehrere Anforderungen: Die Maschine sollte mit Außenmaßen von rund 400 mm x 400 mm kompakt und transportfähig sein. Die Bearbeitungsfläche sollte etwa 200 × 200 Millimetern umfassen und Werkstücke bis zu einer Höhe von 100 Millimetern aufnehmen können. Zugleich musste sie verschiedene Materialien gravieren, einfach zu bedienen und mit einem Kostenrahmen von 4.000 Euro vereinbar sein. Auch die Konstruktion selbst war Teil der Aufgabe: Mindestens 70 Prozent sollten aus Norelem-Produkten bestehen. Am Ende wurden rund 90 Prozent der Konstruktion mit Komponenten und Normteilen des Unternehmens umgesetzt.