Derzeit wird Lignin fast vollständig verbrannt, um den Energiebedarf der Papierfabriken zu decken. Ziel zahlreicher Forschungsaktivitäten ist es, Lignin in Kunststoffanwendungen einzusetzen, um erdölbasierte Kunststoffe teilweise zu ersetzen oder um Funktionalitäten einzuführen.  (Fraunhofer LBF)
Kunststoff

Bio-Flammschutz für Kunststoffe: Neue Verwendungsmöglichkeiten für Lignin

Aus dem Papierrohstoff Holz muss doch mehr herauszuholen sein, dachten sich Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. Bei der Produktion von Papier aus Holz dreht sich alles um die Zellulose. Das ebenfalls darin enthaltene Lignin bleibt bislang weitgehend ungenutzt. Die Wissenschaftler haben Phosphor chemisch an das Lignin angebunden und können es nun als Flammschutz für Kunststoffe nutzen.

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Materialentwicklung in blau: Silikon löst als Tragfederwerkstoff im Hydrolager den Naturkautschuk zugunsten höherer Temperaturen ab. Bild: Momentive Performance Materials (Archiv: Vogel Business Media)
Elastomere

Motorlager aus Silikon beweist sich im Serieneinsatz

Vibracoustic, der Technologiespezialist für Schwingungstechnik im Automobil, hat gemeinsam mit Momentive Performance Materials ein Motorlager entwickelt, bei dem Silikon den normalerweise eingesetzten Naturkautschuk ersetzt. Der Grund: Im Motorraum moderner Fahrzeuge herrschen immer höhere Temperaturen, bei denen Naturkautschuk an Leistungsfähigkeit einbüßt. Im BMW 335i beweist das Lager bereits seine Serienreife.

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Bildergalerien

Rittal hat als eines der ersten Industrieunternehmen in Deutschland eine 5G-Frequenzzuteilung erhalten.  (Rittal)
5G

Rittal will privates 5G-Mobilfunknetz installieren

Rittal hat als eines der ersten Industrieunternehmen eine 5G-Frequenzzuteilung erhalten. Noch in diesem Jahr soll ein privates 5G-Mobilfunknetz im neuen Werk in Haiger installiert werden. Erste Pilotprojekte in der Produktionsüberwachung und -analyse sind bereits definiert.

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Der IDS Truck zeigt auf 65 m2 Ausstellungsfläche, wie integrierte Antriebssysteme von Siemens funktionieren. (Bild: Siemens)
Energieeffizienz

IDS-Roadshow verdeutlicht Vorteile von Integrated-Drive-Systems

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Mit den Integrated-Drive-Systems (IDS) trägt Siemens dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise Rechnung. Integrierte Antriebssysteme steigern Effizienz und Verfügbarkeit industrieller Anwendungen, wodurch sich für den Kunden deutliche Wettbewerbsvorteile ergeben. Diesen Mehrwert veranschaulicht Siemens auf der IDS-Roadshow unter dem Motto "Extra Value Integrated".

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