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Energieeffizienz IDS-Roadshow verdeutlicht Vorteile von Integrated-Drive-Systems

| Autor / Redakteur: Stefan Kähler / Ute Drescher

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Mit den Integrated-Drive-Systems (IDS) trägt Siemens dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise Rechnung. Integrierte Antriebssysteme steigern Effizienz und Verfügbarkeit industrieller Anwendungen, wodurch sich für den Kunden deutliche Wettbewerbsvorteile ergeben. Diesen Mehrwert veranschaulicht Siemens auf der IDS-Roadshow unter dem Motto "Extra Value Integrated".

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Der IDS Truck zeigt auf 65 m2 Ausstellungsfläche, wie integrierte Antriebssysteme von Siemens funktionieren.
Der IDS Truck zeigt auf 65 m2 Ausstellungsfläche, wie integrierte Antriebssysteme von Siemens funktionieren.
(Bild: Siemens)

Energieeffizienter Betrieb, hohe Verfügbarkeit, geringer Wartungsaufwand, einfaches Engineering – Maschinenanlagen müssen eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen, um wettbewerbsfähig eingesetzt werden zu können. Dabei genügt es nicht, einzelne Maschinenkomponenten zu optimieren; nur der Blick auf die Anlage als Ganzes birgt langfristig einen Mehrwert für den Betreiber.

An diesem Punkt setzt Siemens mit den Integrated Drive Systems (IDS) an und veranschaulicht deren Funktionsweise im Rahmen der IDS-Roadshow. „Wir möchten mit der IDS-Roadshow und der Ausstellung im Truck darlegen, wie wir die Antriebs- und Steuerungstechnik zu einer perfekten Kombination zusammenführen, und unseren heutigen und zukünftigen Kunden erläutern, wie sie ihre Anlagenverfügbarkeit und -effizienz erhöhen können“, erklärt Dirk Hoke, CEO der Business-Unit Large Drives.

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Drei Ebenen der Integration

Der Fokus liegt darauf, das Kernelement von IDS darzustellen: die Systematik der dreifachen Integration. Auf der ersten, der horizontalen Ebene, erfolgt die Integration entlang des Energieflusses, sprich von Motor und Umrichter bis hin zu Getriebe und Kupplung.

Die vertikale Integration stellt die zweite der genannten Ebenen dar. Sie verläuft innerhalb der Automatisierungshierarchie. Hier geht es um die Steuerungsarchitektur der Fertigungs- und Produktionsprozesse industrieller Anlagen. Dieser Zusammenhang von Fertigungsprozess und -steuerung wird in der mobilen IDS-Ausstellung anhand der Integration des Antriebsstrangs und seiner Komponenten in das Engineering Framework TIA Portal thematisiert. Ebenso wird die vollständige Integration von Antrieben in das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 gezeigt, das mit seinen integrierten Tools effiziente Lösungen bietet – von der Projektierung bis hin zur Diagnose im Betrieb der Anlagen. Damit wird dem Kunden verdeutlicht, welches Potential ein effizientes Engineering bietet.

Auf der dritten Ebene, der Life-Cycle-Integration, geht es um den gesamten Produktlebenszyklus. Werden die Komponenten in eine entsprechende Industriesoftware für Planung, Auslegung und Inbetriebnahme eingebunden, so profitiert der Betreiber durch die integrierte Software und umfassenden Services von einer schnellen und einfachen Inbetriebnahme, gesteigerten Verfügbarkeit und gleichzeitig geringeren Wartungs- und Instandhaltungskosten.

3D-Animationen und Live-Demos

Alle drei Integrationsebenen und der daraus für den Kunden resultierende Mehrwert werden im eigens dafür konzipierten und ausgestatteten IDS Truck auf 65 m2 präsentiert. Zu sehen sind Exponate und Live-Demos zu Intralogistik, Fördertechnik, Pumpen-, Lüfter- und Kompressor-Anwendungen, mediale Präsentationen zu speziellen Aspekten, wie die Energieeffizienznorm, aber auch verschiedenste Mittelspannungsapplikationen in der Prozessindustrie mit höchsten Ansprüchen. Diese in der Realität sehr großen Antriebssysteme werden in einer 3-D-Animation veranschaulicht.

Veranschaulicht an Modellen sind die Vorteile von IDS bei Applikationen wie dem Regalbediengerät aus dem Bereich Intralogistik. Mit Safety Integrated können hier beispielsweise flexible Sicherheitskonzepte umgesetzt werden, die neben den integrierten Antriebs- und Steuerungskomponenten die Handhabung der Geräte und deren Sicherheit vereinfachen. Durch eine intelligente Pendeldämpfung lässt sich zudem bei kurzen Verfahrwegen die Positionierzeit um bis zu 10 % verkürzen, was für den Betreiber eines Hochregallagers eine bedeutende Erhöhung der Umschlagsleistung bedeutet.

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