Strömungsmaschinen So lassen sich Ventilatoren für die Anwendung optimieren
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Radial- und Axialventilatoren arbeiten effizient und leise. Jedoch kann sich ihr Verhalten ändern, wenn sie in eine Anwendung eingebaut werden. Was aber tun, wenn die Zuströmung nicht optimal ist?
Ventilatoren sind komplexe Strömungsmaschinen, die teilweise auf strömungstechnische Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Einbausituation. Oft ist deshalb der Ventilator in der Anwendung nicht so leise wie erhofft oder weniger effizient als die Angaben im Datenblatt versprechen. Der Grund: Die Ventilator-Daten werden im Prüfstand unter standardisierten strömungstechnischen Laborbedingungen ermittelt. Die Realität in einer individuellen Anwendung sieht anders aus. Deshalb empfiehlt es sich, den Hersteller der Ventilatoren bereits in einem frühen Stadium der eigenen Geräteentwicklung einzubinden.
Mit Softwaretools simulieren reicht nicht
In einem klimatechnischen Gerät sind Ventilatoren Mittel zum Zweck. Werden sie beeinträchtigt, ist meist die Funktion schuld. Klappen und Filter können den Luftstrom verändern und auch der Abstand zu Wänden und Wärmetauschern sowie der Einsatz von Schutzgittern wirken sich aus. Typische Auswahlprogramme können diese Auswirkungen nur begrenzt berücksichtigen, da ihnen unter Laborbedingungen ermittelte Werte zugrunde liegen. In der Anwendung gibt es aber – bedingt durch die Einbauverhältnisse im jeweiligen Gerät – mehr oder weniger ausgeprägte Verwirbelungen. Diese Turbulenzen führen zu einer unter realen Bedingungen nur schwer kalkulierbaren Geräuschentwicklung. Einmal im Gerät eingebaut, stimmen die dokumentierten Werte häufig nicht mit der Realität überein.
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