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Drehgeber Redundanter absoluter Drehgeber für mobile Maschinen

| Redakteur: Jan Vollmuth

Mit dem neuen redundanten absoluten Drehgeber WV58MR bietet Siko für mobile Maschinen einen Drehgeber, bei dem der Kunde auch unter extremsten Anforderungen Winkel und Wege sicher im Griff hat. Dabei kann der Drehgeber mit seinem Kategorie 2 Aufbau in Anwendungen bis SIL2 und PLd eingesetzt werden.

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(Bild: Siko)

Der Drehgeber basiert auf einer robusten magnetischen Abtasttechnologie. Der Messbereich von 4096 Umdrehungen (12 Bit Multiturn) wird mit 16384 Schritten (14 Bit) aufgelöst. Für die Erfassung des Multiturns setzt Siko auf ein neuentwickeltes und sicheres Getriebe. Dies liefert, im Gegensatz zu batteriegepufferten oder selbstversorgenden Multiturntechnologien, auch nach Jahren noch sicher Positionswerte. Die beiden galvanisch getrennten Sensoreinheiten des Drehgebers erfassen die Position absolut autark. Die absolute Position und die Geschwindigkeit werden über die Schnittstelle permanent der Steuerung zur Verfügung gestellt.

Schnittstellenvielfalt

Speziell in Hinsicht auf die Schnittstelle hat der Kunde die Möglichkeit zwischen drei Versionen zu wählen. So stehen ihm neben einer Version mit zwei separaten CAN-Open-Schnittstellen, einer Version mit Bus-In Bus-out und zwei Node IDs auch eine Version zur sicheren Übertragung über CAN Open Safety zur Verfügung. Somit hat der Kunde die volle Flexibilität und kann den Geber auf seine Applikation anpassen. Ob zwei getrennte CAN Stränge, einen gemeinsamen oder die sichere Übertragung über CAN Open Safety, der WV58MR bietet alle Möglichkeiten.

Selbst extremsten Umweltanforderungen ist der Geber gewachsen. Äußerst robust und widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse trotz er den härtesten Witterungsbedingungen. Mit der Schutzart IP65/IP67 und einem weiten Temperaturbereich von -40 °C bis 85 °C sowie einem speziellen Beschichtungsverfahren ist er bestens für den harten Einsatz in mobilen Maschinen gerüstet. Für Anwendungen im Hafenbereich steht auch eine Version mit salznebelbeständigem Gehäuse zur Verfügung. Durch die besonders starken doppelten Kugellager sind hohe axiale und radiale Lasten auf der Welle kein Problem für den kompakten „Hardcore-Encoder“.

Zähnezahl des Drehkranzes parametrierbar

Pluspunkte sammelt der Geber jedoch nicht nur durch seine technischen Daten. Auch im inneren stecken Funktionen welche dem Maschinenkonstrukteur die Einbindung deutlich erleichtern. So wurde speziell für die Erfassung von Drehkranzpositionen eine spezielle Software entwickelt. Da der Drehgeber meist über ein Außenzahnrad mit dem Drehkranz verbunden wird und hierbei auch ungerade Übersetzungen entstehen können, ist die Umrechnung für den Maschinenhersteller in einen 0° bis 360° Wert nicht immer einfach. Denn die Position des Drehkranzes sollte immer in 360° aufgelöst werden können, egal wie oft der Drehkranz in eine Richtung dreht und auch dann wenn der Drehgeber seinen internen Nullpunkt nach 4096 Umdrehungen überschreitet.

Hierfür hat Siko eine spezielle Software in den neuen Drehgeber WV58MR implementiert. Diese Software ermöglicht es, die Zähnezahl des Drehkranzes sowie die Zähnezahl des Außenzahnrads im Drehgeber zu parametrieren. Durch dies kann jede Übersetzung generiert werden. Der Drehgeber gibt somit über die Schnittstelle die exakte Position des Drehkranzes sowie dessen Geschwindigkeit aus und nimmt dem Maschinenhersteller hiermit das Umrechnen der Position ab. Durch diese Software ist der Drehgeber einfach in jede Maschine zu integrieren. Egal wie groß der Drehkranz ausfällt, es kann immer das gleiche Gebersystem verwendet werden. Hierdurch reduziert der Maschinenhersteller die Variantenvielfallt, steigert dadurch die einzukaufenden Stückzahlen und spart somit bares Geld. (jv)

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