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Neue Steuerungsgeneration soll Automatisierungskosten senken

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Software bedienen ohne Training

Das Engineering mit Modicon M221wird durch eine spezielle Konfiguration von So Machine wesentlich erleichtert: Bei So Machine Basic wurden alle für Modicon M221 nicht relevanten Funktionalitäten deaktiviert, dafür entsprechende Funktionalitäten zur Programmierung der HMI-Applikation ergänzt. Durch die intuitive Benutzerführung erfordert die Software kein Training mehr. Sie umfasst alles, was für die Erstellung und Inbetriebnahme eines auf Modicon M221 basierenden Projekts erforderlich ist.

Besonders praktisch: Steuerungs- und HMI-Visualisierungsdaten können gemeinsam abgespeichert werden und sind damit sofort lauffähig. So Machine Basic wird per Download auf der Website von Schneider Electric verfügbar und damit für jedermann kostenfrei zugänglich sein. Mit So Machine Basic erstellte Programme sind selbstverständlich konform zu IEC 61131-3 und aufwärtskompatibel zur Vollversion von So Machine.

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Twido-Applikationen weiterhin nutzen

Ein Bonbon für Twido-Anwender: Wer von diesem seit vielen Jahren aktuellen und weit verbreiteten Steuerungstyp auf die neue Modicon M221 umsteigen will, der kann für letztere die Applikations-Software und auch bereits existente Modicon-TM2-Peripherie übernehmen!

Auch die Modicon M241 setzt in ihrer Klasse Maßstäbe, was die Prozessorleistung und Geschwindigkeit betrifft. Durch die hohe Leistung des Dual Core Prozessors arbeitet die Steuerung selbst bei umfangreichen Kommunikationsaufgaben mit konstant kurzer Zykluszeit. Die Modicon M241 ist für CANopen-Kommunikation konzipiert und verfügt ebenfalls in der Basisausstattung über ein reichhaltiges Schnittstellenangebot mit USB-, serieller und Ethernet-Schnittstelle sowie über einen Web-Server. Das I/O-Klemmenfeld der Modicon M241ist im 5,08-mm-Raster ausgeführt. Durch Wegklappen der Abdeckungen lassen sich die Klemmen einfach und ergonomisch verdrahten. Eine Erweiterung ist wiederum über den Modicon-TM3-/IO-Erweiterungsbus für bis zu vierzehn Module möglich.

Für modulare oder verteilte Architekturen konzipiert

Die Steuerung Modicon M251 verfügt über den gleichen Prozessor wie die Modicon M241 und besticht damit ebenfalls durch erhebliche Leistungsreserven. Allerdings ist sie für modulare oder verteilte Architekturen konzipiert, etwa für den Einsatz als Linien-Controller. Auf ein I/O-Klemmenfeld wurde verzichtet, dafür sind Anschlüsse für zwei unterschiedliche Ethernet-Netzwerke sowie ein Ethernet Switch in das Gehäuse integriert. In einer alternativen Variante ist die Steuerung auch mit einem Ethernet-Anschluss, Ethernet Switch und CANopen-Schnittstelle erhältlich. Die Modicon M251 kann wie alle anderen Steuerungen der neuen Reihe über den Modicon-TM3-I/O-Bus individuell erweitert werden, sowohl mit I/O- als auch mit Safety-Modulen.

Einen zweiten Erweiterungsbus bieten die Steuerungen Modicon M241 und Modicon M251 an: Während auf der rechten Seite des Gehäuses (Frontansicht) über den Modicon-TM3-Erweiterungsbus I/O- und Safety-Module angereiht werden können, sind auf der linken Seite über den sogenannten Modicon-TM4-Bus zusätzliche Kommunikationsmodule anreihbar. Mit bis zu drei zusätzlichen Modulen besteht mehr als genug Spielraum, um die Steuerungen auch für anspruchsvolle Kommunikationsaufgaben individuell mit zusätzlichen Schnittstellen auszustatten.

QR-Code vereinfacht die Identifikation

Die neuen Modicon-Steuerungen zeigen, dass gutes Design nicht nur in der Engineering-Phase zum Tragen kommt: Auf allen Steuerungen befindet sich auf dem Gehäuse ein aufgedruckter QR-Code für die eindeutige Identifikation. Der Code kann per Smartphone erfasst und Schneider Electric zur Kommunikation – für Service oder Support-Zwecke – zugesandt werden.

Einfach gestaltet sich das Daten-Handling bei allen drei Steuerungstypen. Programmdaten sind auf SD-Karten gespeichert und damit einfach portier- oder wechselbar. Darüber hinaus können mit einem PC sowohl Programm- als auch Firmware-Daten auf stromlose Steuerungen aufgespielt werden. Mit dem zum Patent angemeldeten Verfahren ist es nicht mal erforderlich, die Steuerung komplett auszupacken. Karton öffnen, Kabel aufstecken, aufspielen – fertig! Durch dieses Verfahren ist es kein Problem mehr, Ersatzgeräte im Lager optimal für einen schnellen Einbau vorzubereiten, oder kleine Serien mit einheitlichen Daten zu versehen. (jv)

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