Drehverbindungen
Werkstoffauswahl für Drahtwälzlager

Von Franke 5 min Lesedauer

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Drahtwälzlager trennen die Lagerungsfunktion von der Gehäusestruktur. Dadurch lassen sich Gehäusewerkstoffe wie Aluminium, Kunststoffe oder CFK auch bei höherer Last einsetzen. Das Konzept bietet Designfreiheit und ermöglicht platzsparende, anwendungsspezifische Drehverbindungen. 

Mögliche Werkstoffe für die Lagergehäuse von Drahtwälzlagern (von links im Uhrzeigersinn): 3D-gedruckte Struktur, Karbon, Stahl, Kunststoff, Messing, Aluminium, Bronze, Edelstahl (Bild:  Franke)
Mögliche Werkstoffe für die Lagergehäuse von Drahtwälzlagern (von links im Uhrzeigersinn): 3D-gedruckte Struktur, Karbon, Stahl, Kunststoff, Messing, Aluminium, Bronze, Edelstahl
(Bild: Franke)

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Standard-Kugellager und einem Drahtwälzlager liegt in den Laufringen: Beim Drahtwälzlager rollen die Wälzkörper nicht auf massiven Gehäuseringen, sondern auf filigranen Drähten. Diese Laufringe übernehmen die Funktion der Lagerung. Die umschließende Konstruktion kann frei gestaltet werden – auch was die Werkstoffe angeht, wie sich beispielsweise beim Drahtwälzlageranbieter Franke zeigt. Die Drahtwälzlager zeichnen sich durch minimalen Einbauraum und hohe Belastbarkeit aus. Sie lassen sich flexibel an besondere Anforderungen anpassen.