SPS 2025 Model-Based Design: Systeme frühzeitig digital validieren
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Model-Based Design transformiert den Entwicklungsprozess von Maschinen und Anlagen von reaktiven Nachbesserungen hin zu proaktivem, daten- und modellgestütztem Engineering – mit zahlreichen Vorteilen.
Automatisierung verfolgt ein klares Ziel: Durchsatz und Qualität erhöhen, die Effizienz steigern und Abläufe standardisieren. Doch dieser Fortschritt hat seinen Preis: Hinter jeder Produktivitätssteigerung steht ein beträchtlicher Entwicklungsaufwand. Komplexe Maschinenarchitekturen und immer anspruchsvollere Steuerungssoftware müssen zu einem Gesamtsystem zusammenfinden. Mechanik, Elektronik und Software greifen so eng ineinander, dass sequenzielle Entwicklungsansätze an ihre Grenzen stoßen. Model-Based Design adressiert genau dieses Dilemma: Indem Ingenieure mit Tools wie Simulink ein Systemmodell von Anlage und Steuerung aufbauen, können sie das Verhalten simulieren und validieren.
Mechanik, Elektronik und Software greifen so eng ineinander, dass sequenzielle Entwicklungsansätze an ihre Grenzen stoßen.
Unmittelbar einsetzbare Software
Eine solche modellbasierte Vorgehensweise schafft einen entscheidenden Mehrwert: Steuerungsalgorithmen können bereits im virtuellen System entwickelt und getestet werden, was Softwarequalität und Prozessleistung deutlich steigert. Gleichzeitig können Ingenieure die Platzierung von Aktoren, Sensoren und anderen Komponenten sowie die Dimensionierung der Hardware prüfen, lange bevor physische Maschinen bereitstehen. Die Simulation verhindert Integrationsprobleme, die sonst erst im Feld sichtbar würden.
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