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Eine Keramiksorte – viele Einsatzorte
Doch CeramTec macht nicht nur Keramik für die Medizintechnik, für den Maschinenbau ist Zirkonoxid die erste Wahl. Die Einsatzgebiete für Zirkonoxid könnten kaum vielfältiger sein. Die Experten der CeramTec stehen jedem zur Seite, der Problemstellungen bei Verschleiß, Korrosion oder thermischer Isolation zu lösen hat. Und zwar mit einer Hochleistungskeramik, deren Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sind.
Dass ausgerechnet Zirkonoxid-Keramik den gleichen Längenausdehnungskoeffizienten hat wie Stahl, sorgt auf den ersten Blick für Verwunderung, doch schaut man genauer hin, ergeben sich daraus erstaunliche Möglichkeiten. Denn Verbundbauteile aus Stahl und Keramik sind deshalb problemlos möglich und kombinieren die jeweils besten Eigenschaften perfekt miteinander. Auch das E- Modul beider Werkstoffe ist der gleiche. Seit langem bewährt sich diese Materialkombination beispielsweise beim Drahtzug oder bei Schließringen für Kronkorken in Abfüllanlagen. Hier erhöhen sich dank der geringen Reibung und des daraus resultierenden verminderten Verschleißes die Standzeiten. Damit sind die Gemeinsamkeiten von Keramik und Stahl auch ausgeschöpft. Denn sowohl der Reibungskoeffizient als auch das spezifische Gewicht machen die Keramik zum Gewinner im Kampf um den besten Werkstoff.
Während die bessere Gleiteigenschaft für weniger Abrieb sorgt und Verunreinigungen des bearbeiteten Materials vermieden werden, ist Zirkonoxid auch noch bis zu 25 % leichter als Stahl und das trotz ihrer erstaunlichen Dichte. Darüber hinaus ist Zirkonoxid sowohl elektrisch als auch thermisch isolierend. Letzteres begünstigt erwünschte Warm-Kalt-Trennungen.
Als Isolationsbauteil kommt die Hochleistungskeramik beispielweise der Automobilindustrie zugute. Im Bremssattel montiert verhindert sie, dass sich die Hitze, die während des Bremsvorgangs entsteht, auf die Bremsflüssigkeit überträgt. Kommt die Hochleistungs-keramik in Umformprozessen zur Anwendung, wird das Entstehen von Kaltverschweißungen unterbunden.
Je kleiner die Körnung gewählt wird, desto höher ist die Kantenfestigkeit. Zirkonoxid ist, auch das ist beeindruckend, hochfest und verfügt über eine Biegefestigkeit von bis zu 1.400 N/mm2. Diese Eigenschaften werden bei technischen Schneiden, beispielsweise in der Textilindustrie, genutzt. Eine hohe Kantenfestigkeit ist auch für den Einsatz in der Medizintechnik, zum Beispiel beim Zahnersatz in Form von Kronen, Brücken oder Implantaten, von besonderem Interesse.
Da die Keramik außerdem bioinert ist, entstehen bei dem Einsatz von Implantaten als Zahnersatz keine unerwünschten Wechselwirkungen mit dem Körper. Auch jedwede chemischen Stoffe wie Säuren und Alkalilaugen haben keine Chance – sie können der Keramik nichts anhaben. Dank seines nichtmetallischen Ursprungs ist Zirkonoxid auch nicht für Korrosion anfällig.
Egal, wo Hochleistungskeramik zur Anwendung kommt, sie überzeugt durch hohe Qualität und den geringen Ausfall. Generell gilt: Sind Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder elektrische und thermische Isolation gefragt, mit über 100 Jahren Entwicklungs- und Produktionserfahrung hält CeramTec weltweit eine Spitzenstellung auf dem Gebiet, Hochleistungskeramik in einer Vielzahl von Anwendungen einzusetzen.(Der Buchtipp auf der nächsten Seite)
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