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Nummer-eins-Problem: Abrieb
Gelenksprothesen werden häufig aus Kobalt-Chrom- oder Titanlegierungen hergestellt. Im Bereich der Gleitlager kommen schließlich Kobalt-Chrom-Legierungen, Keramik und Polyethylen in verschiedenen Kombinationen zum Einsatz. Klinische Erfahrungen und Langzeitergebnisse zeigen, dass die Einsatzdauer von Prothesen durch die aseptische Lockerung begrenzt ist. Eine Hauptursache ist der Verschleiß der Kunststoffkomponenten aus Polyethylen, Auslöser der sogenannten Partikelkrankheit.
In Zusammenarbeit mit internationalen Endoprothesenherstellern hat sich die CeramTec zum Ziel gesetzt, die Lebensdauer von künstlichen Gelenken durch Reduzierung der Abriebmenge und Minimierung des Allergierisikos deutlich zu erhöhen. Die BIOLOXdelta-Keramik bietet hierfür dank ihrer mechanischen Eigenschaften, des unkritischen Abriebverhaltens und der exzellenten Biokompatibilität eine optimale Lösung. Sie kann das Risiko allergischer Reaktionen und den Abrieb drastisch reduzieren und somit die Standzeit der Gesamtprothese erhöhen.
CeramTec verfügt auf diesem Gebiet seit mehr als drei Jahrzehnten über viel Erfahrung und besetzt die Führungsposition in dieser Technologie. Keramikkomponenten aus BIOLOX-Werkstoffen
verdanken ihre überlegenen Eigenschaften der einzigartigen Materialzusammensetzung, einer ausgefeilten Fertigungstechnik auf höchstem Niveau und einer mehrstufigen, hundert-prozentigen Qualitätskontrolle an allen hergestellten Komponenten.
Extrem hohe Härte, exakte Sphärizität, hohe Oberflächengüte
Reinste Rohstoffe und ein über Jahrzehnte verfeinertes Herstellungsverfahren sorgen für höchste Gleichmäßigkeit und Härte des Materials. Daraus resultiert höchste Verschleißfestigkeit. Eine Abweichung von nur wenigen Mikrometern von der perfekten Kugelform sorgt für hohe Passgenauigkeit der Komponenten im Hüftgelenksersatz.
Die präzise Endbearbeitung gibt der Keramik die geringste Oberflächenrauhigkeit unter allen Implantatmaterialien. Der Ra-Wert, also die mittlere Rauhigkeit der hochpolierten Oberfläche, beträgt bei der genannten Keramik lediglich einige Nanometer).
Die Vorteile keramischer Materialien werden bei großen Durchmessern (> 32 mm) besonders deutlich. Abriebstudien im Simulator zeigen, dass trotz der deutlich größeren Reibungsflächen die Abriebraten niedrig bleiben, signifikant niedriger als bei anderen Materialpaarungen.
Die Materialeigenschaften von BIOLOX®delta erlauben Komponentengeometrien, die bisher mit Keramik nicht möglich waren. Mit einer geringeren Wandstärke der Pfanneneinsätze, bei erhöhter Stabilität und Sicherheit, können jetzt auch Keramik/Keramik-Gleitpaarungen mit großen Durchmessern angeboten werden. Anders als bei Metall und Polyethylen entsteht bei Keramik mit größeren Durchmessern nur wenig erhöhter Abrieb.
Die Geometrie der knieendoprothetischen Gleitpaarung ist wesentlich komplexer als die des Hüftgelenks. Die verbesserten Materialeigenschaften von BIOLOX®delta haben es möglich gemacht, sichere keramische Komponenten auch für solche Formen herzustellen. Damit wird auch die Knieendoprothetik von den Vorteilen der Keramik profitieren.Mehr Infos auf den kommenden Seiten)
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