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Schmierfett Berechnung von Fettströmungen in Zentralschmieranlagen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Bechem hat ein völlig neues Verfahren entwickelt, um Aussagen zum Fließverhalten von Schmierfetten zu gewinnen. Die neue Messkurve bietet deutliche Zeit- und Kostenvorteile.

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Kenntnisse über das Fließverhalten von Schmierfetten in Zentralschmieranlagen sind sehr wichtig
Kenntnisse über das Fließverhalten von Schmierfetten in Zentralschmieranlagen sind sehr wichtig
(Bild: Bechem)

Die Schmierstellen komplexer Maschinen und Anlagen in der Stahlindustrie, im Bergbau, in der Zement-, Papier- oder Lebensmittelindustrie werden häufig über Zentralschmieranlagen versorgt. Hierbei muss das Schmierfett teilweise extrem lange Rohrleitungssysteme passieren, bevor es schließlich die eigentliche Schmierstelle erreicht. Extreme Hitze oder Kälte kann großen Einfluss auf die Fließfähigkeit und die Gebrauchstauglichkeit der Schmierstoffe und damit auf die Sicherheit des Anlagenbetriebs haben. Kenntnisse über das Fließverhalten von Schmierfetten sind sehr wichtig. Verlässliche Aussagen über die Förderbarkeit von Schmierfetten in Zentralschmieranlagen werden anhand sogenannter Rheometerkurven ermittelt. Die Kenntnis der Rheometerkurven eines Schmierfettes sollte Grundbedingung für seinen Einsatz in Zentralschmieranlagen sein. Zu deren Bestimmung wird ein konstanter Fettmassenstrom durch ein Prüfrohr gefördert. Hierbei wird der sich einstellende Druckverlust auf einer bestimmten Rohrlänge gemessen. Dieses Verfahren ist zeitintensiv und teuer. Die aufwändigen Messgeräte müssen mit mehreren Kilogramm Prüffett befüllt werden, das häufig in der Nacht vor dem Versuch temperiert werden muss. Daher gibt es nur wenige Labore, die über eine solche Einrichtung verfügen. Oft stehen den Anlagenbetreibern keine oder nur veraltete Rheometerkurven zur Verfügung.

Bechem hat ein völlig neues Verfahren entwickelt, dass deutliche Zeit- und Kostenvorteile bietet. Hierbei wird auf sogenannten Rotationsviskosimetern gemessen. In deutlich verkürzter Zeit können Rheometerkurven bestimmt und so Aussagen zum Fließverhalten eines Schmierfettes in Leitungssystemen gemacht werden. Für den Versuch benötigt man nur eine sehr geringe Schmierstoffmenge. (qui)

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