Digital Engineering
Wie Simulation Entwicklungsrisiken frühzeitig reduziert

Ein Gastbeitrag von Dominik Nöth* 4 min Lesedauer

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Fehler in der Inbetriebnahme kosten Zeit und Geld – lassen sich aber oft schon in der Entwicklung vermeiden. Simulationen ermöglichen es, Maschinen virtuell zu testen, bevor ein Prototyp entsteht. Wie Konstrukteure damit Risiken reduzieren und Projekte sicherer machen.

Virtuelle Modelle ermöglichen es heute, mechanische, elektrische und softwareseitige Funktionen bereits in frühen Phasen realitätsnah zu testen, zu kombinieren und automatisiert zu validieren.(Bild:  Gofore)
Virtuelle Modelle ermöglichen es heute, mechanische, elektrische und softwareseitige Funktionen bereits in frühen Phasen realitätsnah zu testen, zu kombinieren und automatisiert zu validieren.
(Bild: Gofore)

Wenn Fehler erst am Prüfstand oder während der Inbetriebnahme auftreten, wird es im Maschinen- und Anlagenbau schnell teuer. Termine geraten unter Druck, Testkapazitäten sind blockiert und Änderungen ziehen sich bis in späte Projektphasen.Gleichzeitig steigt die Komplexität der Maschinen: mehr Software, mehr Sensorik und höhere Anforderungen an Automatisierung und Vernetzung. Für Konstrukteure und Entwickler bedeutet das, dass Entscheidungen deutlich früher abgesichert werden müssen – oft lange bevor ein Prototyp existiert. Hier kommt bekanntlich Simulation ins Spiel: Sie ermöglicht es, Maschinen und Anlagen virtuell abzubilden und Funktionen bereits in frühen Entwicklungsphasen realitätsnah zu testen. Mechanik, Elektrik und Software lassen sich so gemeinsam entwickeln und validieren.