Thermomanagement
Wie Hohlleiterwicklungen Abwärme nutzbar machen

Quelle: Dynamic E Flow 5 min Lesedauer

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Ein Elektromotor, der neben Strom auch nutzbare Wärme liefert, verändert die Effizienzdebatte. Die DEF-Maschinen zeigen: Direkt gekühlte Hohlleiterwicklungen halbieren die Baugröße, sparen Material und machen Verlustwärme systemisch nutzbar.

Bei einer Hohlleiterwicklung wird der Wärmepfad drastisch verkürzt. Das Kühlmedium nimmt die Verlustwärme direkt im Leiter auf. Dadurch sinken lokale Hotspots, die Temperatur wird kontrollierbarer, und die thermische Dynamik der Maschine wird beherrschbarer. (Bild:  DEF)
Bei einer Hohlleiterwicklung wird der Wärmepfad drastisch verkürzt. Das Kühlmedium nimmt die Verlustwärme direkt im Leiter auf. Dadurch sinken lokale Hotspots, die Temperatur wird kontrollierbarer, und die thermische Dynamik der Maschine wird beherrschbarer.
(Bild: DEF)

Elektrische Motoren und Generatoren gelten längst als hochoptimierte Maschinen. In vielen Anwendungen liegen die Wirkungsgrade so hoch, dass auf den ersten Blick kaum noch nennenswerte Effizienzpotenziale zu bestehen scheinen. Doch genau an diesem Punkt beginnt eine neue Diskussion: Was passiert mit den letzten Verlustprozenten? Und lässt sich deren energetischer Wert besser erschließen, wenn man die Wärme nicht erst irgendwo im Gehäuse, an Endwindungen oder auf der Maschinenoberfläche „wiederfindet“, sondern direkt dort abgreift, wo sie entsteht?