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Sensopart eröffnet Produktionshalle

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Das neue Produktions- und Logistikgebäude wird offiziell eröffnet: Bürgermeister Christian Riesterer, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Bauherr Dr. Theodor Wanner, Finanzministerin Edith Sitzmann und Architekt Andreas Wiskandt (v.l.n.r)
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Das neue Produktions- und Logistikgebäude wird offiziell eröffnet: Bürgermeister Christian Riesterer, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Bauherr Dr. Theodor Wanner, Finanzministerin Edith Sitzmann und Architekt Andreas Wiskandt (v.l.n.r) (Bild: Sensopart)

Sensopart hat nach knapp zehn Monaten Bauzeit seine neue 2600 Quadratmeter große Produktions- und Logistikhalle Gewerbegebiet Nägelsee offiziell eingeweiht. Zahlreiche Ehrengäste, darunter die baden-württembergische Finanzministerin Edith Sitzmann, beglückwünschten den mittelständischen Sensorhersteller zu seiner Zukunftsinvestition.

„Bei den Kosten sind wir exakt im vorgegebenen Rahmen geblieben und beim Zeitplan gab es nur eine geringe Verzögerung“, verkündete Sensopart-Geschäftsführer Dr. Theodor Wanner in seiner Begrüßungsansprache vor den versammelten Gästen. So konnte die neue Produktions- und Logistikhalle wie vorgesehen pünktlich zur 3. Gottenheimer Gewerbeschau im Gewerbegebiet Nägelsee eröffnet werden. Hier ist Sensopart schon seit 2001 ansässig. Nach einem ersten Anbau im Jahr 2005 ist die für drei Millionen Euro errichtete Halle bereits die zweite Erweiterung am Standort Gottenheim.

Nachhaltiges Hallen-Konzept: Klimatisierung über Erdwärme

„Die Unternehmen der Region sind das Rückgrat unserer südbadischen Prosperität. Dabei ist es wichtig, für künftige Generationen die Lebensgrundlagen zu erhalten“, sagte die baden-württembergische Finanzministerin und Freiburger Landtagsabgeordnete Edith Sitzmann in ihrem Grußwort. Besonders lobte sie deshalb das nachhaltige Konzept der Halle mit Klimatisierung über Erdwärme, Photovoltaikanlage und Ladestationen für Elektroautos – damit habe man bei Sensopart gezielt auf Zukunftsthemen gesetzt. „Es freut mich, wenn Unternehmen profitabel sind und zugleich das Klima schonen“, so Sitzmann.

Der Gottenheimer Bürgermeister Christian Riesterer dankte Sensopart für die Standorttreue und hob die gelungene Architektur des Gebäudes hervor, dessen großzügige Verglasung den Mitarbeitern einen lichtdurchfluteten Arbeitsplatz mit weitem Ausblick in die Kaiserstühler Landschaft bietet. Das Bonmot „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“ sei hier Realität geworden.

Endmontage der Produkte einschließlich der Lager- und Versandlogistik in neuer Halle

Hier in Gottenheim sowie am zweiten Standort in Wieden bei Todtnau entwickelt und produziert Sensopart mit 160 Mitarbeitern innovative Sensoren für die Fabrikautomation. Auf den hinzukommenden 2600 Quadratmetern wird künftig die komplette Endmontage der Produkte einschließlich der Lager- und Versandlogistik konzentriert. Das zweite Werk in Wieden ist dann für die Vormontage elektronischer Baugruppen zuständig und fungiert als Zulieferzentrum für Gottenheim.

Im Rahmen der Gewerbeschau war die Halle einschließlich der Nebenräume und der neuen Kantine für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Neben einer kleinen Produktschau erhielten die Besucher Einblick in die Produktionsabläufe mit einer Roboter-Fertigungszelle und zwei Montageinseln zur flexiblen, auftragsbezogenen Fertigung der Sensoren in hoher Variantenvielfalt. Da die neue Halle ohne Stützen auskommt (freitragend über 24 m x 60 m), können die Montageplätze optimal in die Materialflüsse eingebaut werden.

Für die Jugend und sonstige Interessierte gab es außerdem Informationen zu Stellenangeboten und Ausbildungsmöglichkeiten. Wer an einer Mitarbeit bei Sensopart interessiert war, konnte so gleich sein künftiges Arbeitsumfeld in Augenschein nehmen. Außerdem gab es eine von Sensopart-Auszubildenden aufgebaute „Senso-Rallye“ über einen von Sensopart-Sensoren und -Kameras überwachten Parcours. Sieger war ein Jugendlicher aus Gottenheim: Er gewann einen Hubschrauberrundflug über den Kaiserstuhl. (jup)

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