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Sechs Produktneuheiten für die Fahrzeugentwicklung

Quelle: dSpace, Hottinger Brüel & Kjær (HBK), IPG Automotive, KST-Motorenversuch, Qlar, Siemens 6 min Lesedauer

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Von digitalen Zwillingen über automatisierte Testprozesse bis hin zu neuen Prüf- und Validierungslösungen: Aktuelle Entwicklungen zeigen, wie stark Virtualisierung, Software und Daten die Fahrzeugentwicklung beschleunigen. 

irtuelle Zwillinge, KI-gestützte Tests und neue Validierungskonzepte: Die Fahrzeugentwicklung wird zunehmend softwaregetrieben – und gewinnt dadurch an Tempo.(Bild:  Siemens)
irtuelle Zwillinge, KI-gestützte Tests und neue Validierungskonzepte: Die Fahrzeugentwicklung wird zunehmend softwaregetrieben – und gewinnt dadurch an Tempo.
(Bild: Siemens)

Vollständig virtualisierter Workflow senkt Entwicklungsaufwand

Erweiterter Multi-ECU-Prototyp mit Multi-Fidelity- und Multi-ECU-Elektroniksimulation, der CarMaker von IPG Automotive und Virtualisierungslösungen von Synopsys über das SIL Kit integriert.(Bild:  IPG Automotive/Synopsys)
Erweiterter Multi-ECU-Prototyp mit Multi-Fidelity- und Multi-ECU-Elektroniksimulation, der CarMaker von IPG Automotive und Virtualisierungslösungen von Synopsys über das SIL Kit integriert.
(Bild: IPG Automotive/Synopsys)

IPG Automotive und Synopsys arbeiten gemeinsam an Virtualisierungslösungen für moderne System-on-Chips (SoC) und Domain Controller. Ziel ist es, die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge (SDV) durch den Einsatz hochpräziser digitaler Zwillinge und virtueller Testverfahren zu beschleunigen. Hintergrund ist die wachsende Komplexität von SDVs, die herkömmliche Validierungsmethoden wie Hardware-in-the-Loop (HIL) und physische Prototypen zunehmend aufwendig und kostenintensiv macht. Beide Unternehmen setzen daher auf einen vollständig virtualisierten Workflow. Dabei werden die Simulationsplattform Car-Maker von IPG Automotive und die Virtualisierungstechnologien von Synopsys über SIL Kit miteinander integriert. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein erweiterter Multi-ECU-Prototyp mit Multi-Fidelity- und Multi-ECU-Elektroniksimulation. Der Prototyp soll die Entwicklung SoC-basierter Elektronik und Systemsoftware beschleunigen, eine schnelle und verlässliche SDV-Validierung ermöglichen und eine kontinuierliche Teststrategie unterstützen. Dabei kombiniert die Lösung mehrere Ansätze: Car-Maker dient als virtuelle Fahrzeugplattform für ganzheitliche digitale Zwillinge. Synopsys virtualisiert ECUs, SoCs und Domain Controller, um eine durchgängige Integration und Validierung zu ermöglichen. Ingenieure können so bereits vor der Verfügbarkeit physischer Prototypen oder HIL-Prüfstände mit digitalen Zwillingen von Elektronikkomponenten arbeiten.