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Ruderer Klebetechnik GmbH

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06.08.2026

technicoll® 9464 für Transport, Fahrzeugbau, Luftfahrt, Elektronik und Composite-Anwendungen

Hohe Temperaturen, aggressive Medien und anspruchsvolle Materialkombinationen stellen industrielle Klebungen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig müssen viele Verbindungen dauerhaft mechanisch belastbar sein und sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllen. Für solche Einsatzbedingungen bietet die RUDERER KLEBETECHNIK GmbH mit technicoll® 9464 einen leistungsfähigen 2-Komponenten-Epoxidharzklebstoff für hochfeste Strukturklebungen. Der schwarze, pastöse Klebstoff zeichnet sich durch eine Temperaturbeständigkeit bis +150 °C, eine sehr gute Chemikalien- und Alterungsbeständigkeit sowie ausgasungsarme Eigenschaften aus. Darüber hinaus erfüllt technicoll® 9464 Anforderungen an selbstverlöschendes Brandverhalten. Damit eignet sich der Klebstoff für Anwendungen, bei denen thermische, chemische und mechanische Beanspruchungen gemeinsam auftreten und eine dauerhaft zuverlässige Verbindung erforderlich ist.

Hohe Beständigkeit bei Temperatur und Chemikalien

Technische Klebungen im Schienenverkehr, in der Luftfahrt, im Motorsport, im Fahrzeugbau, in der Elektronik oder in der Composite-Industrie sind häufig wechselnden und dauerhaft hohen Belastungen ausgesetzt. Bauteile können mit Ölen, Kraftstoffen, verdünnten Säuren oder weiteren Medien in Kontakt kommen. Gleichzeitig müssen sie Temperaturschwankungen standhalten und ihre Funktion auch in sicherheitsrelevanten Konstruktionen langfristig erfüllen.

technicoll® 9464 kann in einem Temperaturbereich von etwa -40 °C bis +150 °C beansprucht werden. Kurzzeitig widersteht der Klebstoff sogar Temperaturen bis +180 °C. Dadurch kommt er auch für Bauteile infrage, die nach der Verklebung eine Pulverlackbeschichtung durchlaufen. Nachgelagerte Beschichtungsprozesse lassen sich somit berücksichtigen, ohne dass die Klebung zur Schwachstelle innerhalb des Fertigungsablaufs wird.

Zusätzlich weist der 2-K-Epoxidharzklebstoff eine sehr gute Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien auf. Dazu gehören unter anderem Öle, Benzin und verdünnte Säuren. Diese Kombination aus hoher Festigkeit, Temperaturstabilität und chemischer Widerstandsfähigkeit erweitert die Einsatzmöglichkeiten in stark beanspruchten Baugruppen.

 

Materialkombinationen dauerhaft verbinden

Moderne Konstruktionen bestehen häufig aus unterschiedlichen Werkstoffen. Metalle, Faserverbundwerkstoffe, Holzwerkstoffe, Glas, Keramik, Gummi und duroplastische Kunststoffe werden innerhalb einer Baugruppe miteinander kombiniert. Klassische Fügeverfahren wie Schrauben, Nieten oder Schweißen können bei solchen Materialverbunden an konstruktive, technische oder optische Grenzen stoßen.

Klebverbindungen ermöglichen dagegen eine flächige und vergleichsweise spannungsarme Kraftübertragung. Gleichzeitig lassen sich unterschiedliche Werkstoffe materialschonend verbinden. Dies ist besonders bei komplexen Bauteilgeometrien, dünnwandigen Komponenten und Konstruktionen mit hoher Funktionsdichte von Vorteil.

technicoll® 9464 eignet sich insbesondere für Metalle wie Aluminium, Stahl, Edelstahl und verzinkten Stahl. Auch Duromere und Faserverbundwerkstoffe wie GFK, CFK und SMC können mit dem Klebstoff verbunden werden. Weitere geeignete Materialien sind je nach Anforderung Polyesterlaminate, Holzwerkstoffe, Keramik, Stein, Beton und Glas. Der pastöse Klebstoff ist fugenfüllend und weist nur eine geringe Schrumpfung auf. In die Klebstoffformulierung sind Glaskugeln mit einem Durchmesser von 200 µm integriert. Sie unterstützen die Ausbildung eines gleichmäßigen Klebespalts und tragen dadurch zu reproduzierbaren Ergebnissen in industriellen Fertigungsprozessen bei.

 

Brandverhalten für Transportanwendungen

Bei Anwendungen in der Transportindustrie spielt neben der mechanischen Festigkeit auch das Brandverhalten der eingesetzten Materialien und Verbindungslösungen eine wichtige Rolle. technicoll® 9464 entspricht den Anforderungen an selbstverlöschendes Brandverhalten gemäß EN 45545-2 für den Schienenverkehr, FAR 25.853 für Luftfahrtanwendungen sowie ABD0031 (AITM). Hersteller, Konstrukteure und Anwender erhalten damit eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines geeigneten Klebstoffs in anspruchsvollen Baugruppen. Auch die ausgasungsarmen Eigenschaften sind für sensible Einsatzbereiche relevant. Dies betrifft beispielsweise elektronische Baugruppen, Sensoranwendungen, Komponenten in der Luft- und Raumfahrt sowie Konstruktionen mit hohen Anforderungen an Materialverträglichkeit und langfristige Funktionssicherheit.

 

Einsatzmöglichkeiten von Sensoren bis zu Sandwichpaneelen

Das Anwendungsspektrum von technicoll® 9464 reicht von hochfesten Strukturklebungen bis zu technischen Spezialanwendungen mit hohen Anforderungen an Temperatur- und Medienbeständigkeit. Zu den möglichen Anwendungen zählen das Kleben von Schleifzylindern in der Automobilindustrie, Sensorverklebungen sowie Bauteile im Motorsport und Kfz-Bereich, die Temperatur- und Chemikalieneinflüssen ausgesetzt sind. Weitere Beispiele sind Ölfilterelemente, elektronische Kommunikationsbauteile, Motorradabdeckungen sowie Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Auch in Paneelen und Leichtbaukonstruktionen kann der Klebstoff eingesetzt werden. Dazu gehören Wabenkernstrukturen sowie Kombinationen aus Aluminium- oder Edelstahlblechen, Holz und Verbundwerkstoffen. Abhängig von der konkreten Anwendung kommen zudem ausgewählte thermoplastische Materialien und Schaumstoffe infrage. Der Klebstoff eignet sich damit für Konstruktionen, bei denen die Verbindung dauerhaft hochfest, formstabil und widerstandsfähig ausgeführt werden muss.

 

Planbare Verarbeitung im Fertigungsprozess

Neben den technischen Eigenschaften ist für industrielle Anwender eine kontrollierbare und nachvollziehbare Verarbeitung entscheidend. technicoll® 9464 verfügt über eine Verarbeitungszeit von etwa 120 Minuten. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, um die Bauteile auszurichten, zu positionieren und sicher zu fügen. Die Verarbeitungsfestigkeit wird nach rund acht Stunden erreicht. Die vollständige Endfestigkeit stellt sich innerhalb weniger Tage ein. Damit lässt sich der Klebstoff sowohl bei Einzelanwendungen und Kleinserien als auch in industriellen Fertigungsabläufen einsetzen. Bei der Auswahl einer geeigneten Klebstofflösung betrachtet RUDERER die gesamte Anwendung. Entscheidend sind unter anderem die beteiligten Werkstoffe, die auftretenden Temperaturen und Medien, die erforderliche Festigkeit, die Spaltgeometrie und die verfügbare Prozesszeit. „Bei Hochleistungsverklebungen entscheidet nicht nur die reine Festigkeit. Entscheidend ist, dass Klebstoff, Werkstoff, Prozess und spätere Beanspruchung zusammenpassen“, erklärt Petra Ruderer, Geschäftsführerin der RUDERER KLEBETECHNIK GmbH. „technicoll® 9464 ist eine starke Lösung für Anwendungen, bei denen Temperaturbeständigkeit, Chemikalienbeständigkeit und Sicherheit gemeinsam gefragt sind.“

 

Klebstofflösung für anspruchsvolle Industrien

Mit technicoll® 9464 erweitert RUDERER das Anwendungsspektrum für Strukturklebungen in Branchen wie Transport, Fahrzeug- und Sonderfahrzeugbau, Luftfahrt, Elektronik, Kommunikationstechnik und Composite-Industrie. Der 2-K-Epoxidharzklebstoff verbindet technische Leistungsfähigkeit mit einer praxisgerechten Verarbeitung und eignet sich besonders für Anwendungen, in denen herkömmliche mechanische Fügeverfahren an ihre Grenzen gelangen.

 

Weitere Infos unter www.ruderer.de und www.technicoll.de

Auch im Onlineshop www.ottozeus.com ist technicoll® 9464 direkt verfügbar.