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Akkuschrauber Klasse-C-Verschraubungen digital rückverfolgen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Desoutter bietet für unkritische Verschraubungen eine digitale Überwachung an. Dazu ermöglicht der Hersteller einfachen Akkuschraubern die Kommunikation mit einer übergeordneten Steuerung – per WLAN.

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Der E-Lit-Funk-Akkuschrauber kann nun auch Schrauben zählen und IO- sowie NIO-Daten an ein übergeordnetes System weitergeben. So lassen sich auch einfache Verschraubungen digital überwachen und in einen Prozess einbinden.
Der E-Lit-Funk-Akkuschrauber kann nun auch Schrauben zählen und IO- sowie NIO-Daten an ein übergeordnetes System weitergeben. So lassen sich auch einfache Verschraubungen digital überwachen und in einen Prozess einbinden.
(Bild: Desoutter)

Akkuschrauber Die E-Lit-Schrauber von Desoutter verfügen über keinen Messwertgeber, sondern haben „nur“ eine Kupplung, die bei dem eingestellten Drehmoment auslöst. Dadurch sind sie viel preiswerter als gesteuerte Schraubwerkzeuge. In der Industrie werden sie gern für Klasse-C-Verschraubungen eingesetzt, die laut VDI/VDE 2862 unkritisch sind – also weder sicherheits- noch funktionskritisch. Doch die Ansprüche an die Dokumentation und Rückverfolgbarkeit steigen in der industriellen Montage, etwa bei Zulieferern oder im Maschinen- und Anlagenbau, auch bei einfachen Verschraubungen. Denn auch in diesen Branchen wollen die Hersteller die Qualität erhöhen und Ausschuss vermeiden. Diesen Anwendern kommt Desoutter nun entgegen: Durch die Anbindung an die Connect-Plattform ist der vergleichsweise einfache E-Lit-Schrauber nun in der Lage, Daten bereitzustellen. Er kann Fehlerquellen erkennen und Verschraubungen aufdecken, die nicht ordnungsgemäß angezogen wurden. Zu den möglichen Fehlern zählen zum Beispiel schräg eingefädelte Schrauben oder ungewolltes, mehrfaches Anziehen. Durch die Rückmeldung „IO“ oder „NIO“ können Anwender an jeder Schraubstation, an der mit E-Lit-Funkwerkzeugen gearbeitet wird, die Rückverfolgbarkeit ihrer Prozesse sicherstellen.

Die Kommunikationszentrale „Connect“ von Desoutter erlaubt im Zusammenspiel mit den E-Lit-Akkuschraubern eine bessere Prozesskontrolle und senkt die Kosten nun auch für weniger kritische Verschraubungen.
Die Kommunikationszentrale „Connect“ von Desoutter erlaubt im Zusammenspiel mit den E-Lit-Akkuschraubern eine bessere Prozesskontrolle und senkt die Kosten nun auch für weniger kritische Verschraubungen.
(Bild: Desoutter)

Die Nutzer erhalten über die Connect einen schnellen und einfachen Zugriff auf Werkzeuginformationen, wie die Seriennummer oder den Verschraubungszähler, und können in Abhängigkeit vom Verschraubungszähler etwa einen Wartungsalarm setzen, um Wartungsintervalle besser zu planen. Außerdem seien durch die Integration des Akkuschraubers in die Connect-Systematik nun neue Funktionen für den E-Lit verfügbar: Bis zu drei verschiedene Drehzahlen und vier verschiedene Parametersätze können für ein- und dasselbe Werkzeug voreinstellt werden. Die Drehmomente beginnen bei den Pistolenschraubern der Baureihe übrigens neuerdings schon bei 0,8 Newtonmetern. Sie reichen bei den Winkelschraubern bis zu 60 Nm. (qui)

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