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Semi-aktives Dämpfungssystem passt Dämpfungsgrad an Fahruntergrund an
Maximalen Komfort erreicht der Traktorfahrer mit dem optional wählbaren, semi-aktiven Kabinenfederungssystem OptiRide Plus, eine Weiterentwicklung der OptiRide Federungstechnik. Als dynamisch arbeitendes Kabinenfederungssystem passt sich die OptiRide Plus Federung kontinuierlich an die Fahrbedingungen an. Besonders bei wechselnden Fahruntergründen, wie beim Wechsel von der Straße auf Feldwege und Anbauflächen, spielt sie ihre Vorteile aus. Der Fahrer kann den gewünschten Dämpfungsgrad von der Kabine aus individuell einstellen und bei Bedarf das System auch deaktivieren. So muss kein Kompromiss mehr zwischen der Dämpfung auf dem Feld und auf der Straße eingegangen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Dämpfungseinstellungen arbeitet das Federungssystem auf der Straße ebenso effektiv wie auf dem Feld.
Wie auch die passive Federung arbeitet das OptiRide Plus System mit vier hydraulischen Dämpfermodulen an jeder Ecke der Kabine. Hier sind jedoch alle vier Hydraulikzylinder mit Sensoren ausgestattet, die die Neigung der Kabine korrigieren. Dazu erfasst die zentrale Steuereinheit zahlreiche Funktionswerte, wie die Fahrgeschwindigkeit, Beschleunigungsdaten, Bremskräfte oder Informationen zum Fahrtrichtungswechsel. Aus diesen Werten berechnet die Steuerung den Lageistwert der Kabine und die optimalen Dämpfereinstellungen. Sobald sich laut dieser Berechnung die Kabine aus der Waagerechten heraus bewegt, gibt die Steuerung ein Lagesollsignal an die einzelnen Dämpfers. Überwacht von den integrierten Positionssensoren fährt nun jeder Hydraulikzylinder die von der Steuerung vorgegebene Kolbenposition verzögerungsfrei an und gleicht den Neigungsunterschied aus. So ist ein sehr ruhiges Fahrverhalten möglich und der Komfort steigt im Vergleich zu passiven Federungssystemen um bis zu 25 Prozent.
Positionssensoren im Dämpfermodul integriert
Die OptiRide und OptiRide Plus Kabinenfederungen der Massey Ferguson Traktoren nutzen als erste ihrer Art integrierte Positionssensoren, die komplett in die Federungszylinder installiert sind. Gegenüber herkömmlichen, extern montierten Winkelsensoren, nehmen sie direkt und hochgenau die Position der Federungszylinder auf und ermöglichen eine effizientere Regelung. Bei externen Winkelsensoren wird die lineare Bewegung über ein störanfälliges mechanisches Gestänge in eine Drehbewegung umgewandelt. Dadurch entstehen Genauigkeitsverluste, die zu einer deutlich schlechteren Regelung führen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Zylinderhersteller bezieht AGCO das Dämpfermodul - bestehend aus Zylinder, Wegsensor und Druckspeicher - als komplettes Modul und spart so bei der Installation viel Zeit für Montage und Funktionsprüfung. Die Integration der Sensoren in die Zylinder übernimmt ebenfalls der Zylinderhersteller.
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