Unterwasser-Rechenzentrum
So kühlt China seine Server auf dem Meeresgrund

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork* 5 min Lesedauer

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Chinas erstes Unterwasser-Rechenzentrum ist ein 1.000-Tonnen-Stahlkoloss auf dem Meeresgrund. Die Server werden über ein smartes Kupferrohr-System direkt mit Meerwasser gekühlt. Die direkte Offshore-Wind-Anbindung senkt den Energiebedarf. Ein Zukunftsprojekt?

Eine zentrale Frage beim Konzept des Unterwasser-Rechenzentrum war es, wie sich die Serverschränke in abgeriegelten Kammern auf dem Meeresgrund kühlen lassen. (Symbolbild)(Bild:  © moneymoney – stock.adobe.com / KI-generiert)
Eine zentrale Frage beim Konzept des Unterwasser-Rechenzentrum war es, wie sich die Serverschränke in abgeriegelten Kammern auf dem Meeresgrund kühlen lassen. (Symbolbild)
(Bild: © moneymoney – stock.adobe.com / KI-generiert)

Zehn Kilometer vor der Küste Shanghais ragt ein 32 Meter hoher Stahlkoloss aus dem Ostchinesischen Meer. Unter der Wasseroberfläche, neben mehr als 50 Windrädern eines Offshore-Windparks, steckt in einer versenkten zylindrischen Kammer ein Rechenzentrum. Es sei das weltweit erste Rechenzentrum, das direkt von einem Offshore-Windpark gespeist und vom Meer gekühlt wird, berichtete das Wirtschaftsmagazin Caixin.