Greifer Greifer mit hoher Lebensdauer dank Stahl-Stahl-Profilnutenführung

Redakteur: Jan Vollmuth

Die Greifer der pneumatisch angetriebenen Baureihe GPP5000 der Zimmer Group und ihre elektrischen Pendants der Baureihe GEP5000 überzeugen mit hoher Dauerleistung. Die elektrische Variante gibt es nun auch mit IO-Link.

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Einer von 8 GPP 5006-N, die Heitec Auerbach auf seiner neuesten Montageanlage einsetzt.
Einer von 8 GPP 5006-N, die Heitec Auerbach auf seiner neuesten Montageanlage einsetzt.
(Bild: Zimmer GmbH)

Die Greifer wurden für den Universaleinsatz konzipiert und bieten schon in der Standardausführung eine Reihe besonderer Merkmale: Sie sind schnell, bieten hohe Greifkräfte und große Fingerlängen, sind korrosionsgeschützt und schon im Standard mit IP64 abgedichtet, und sie können für die maximale Anlagenverfügbarkeit mit höchster Genauigkeit gegeneinander ausgetauscht werden.

DLC-beschichtete Stahl-in-Stahl-Profilnutenführung

Die Greifer der 5000er-Serie sind mit einer robusten, DLC-beschichteten Stahl-in-Stahl-Profilnutenführung ausgestattet, der sie ihre Robustheit und die hohen Greifkräfte verdanken. Diese Stahl-Stahl-Profilnutenführung zeigen immer wieder, dass sie extrem widerstandsfähig sind und keinen Vergleich zu scheuen brauchen, etwa im Vergleich mit Greifern, deren Stahlbacken in Aluminiumführungen laufen.

Beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass Greifer mit Stahl-Aluminium-Führungen in bestimmten Einsatzsituationen deutliche Lebensdauerprobleme haben. Dauerversuche zeigen ebenso wie viele Praxiserfahrungen, dass solche Greifer zum Beispiel bei horizontaler Einbaulage recht schnell Spiel entwickeln können und sich oft schon nach wenigen Millionen Zyklen festfressen.

Sichere Schmierstoffversorgung

Solche Probleme kennen die Greifer der Zimmer Group nicht. Ihre DLC-beschichteten Backen sorgen mit ihrem niedrigen Reibungskoeffizienten, ihrer Härte und den guten Notlaufeigenschaften dafür, dass die Greifer 30 Millionen Zyklen ohne Wartung bewältigen und dabei auch widrige Einsatzbedingungen überstehen. Solche Dauerleistungen sind möglich, weil die Greiferbacken schon von jeher mit Schmiertaschen für eine sichere Schmierstoffversorgung ausgestattet sind und die Entwickler für die Abdichtung der Prismenführungen zudem einen Doppelabstreifer eingesetzt haben. Die äußere Dichtlippe streift dabei Schmutz und Staub ab, die innere Dichtlippe sorgt dafür, dass der Fettvorrat über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt.

Mit dieser doppelten Abdichtung weisen die Greifer schon in der Standardversion die Dichtigkeitsklasse IP64 auf. Mit einem Protektor kann die Dichtigkeit der Baureihe 5000 dann sogar auf IP67 gesteigert werden, so dass diese Greifer auch unter schwierigsten Umgebungsbedingungen wie etwa in Bearbeitungszentren oder Schleifmaschinen eingesetzt werden können.

Problemlos Überlastungssituationen überstehen

Stahl-Stahl-Führungen bieten aber noch weitere Vorteile, denn Stahl-Aluminium-Führungen sind gegen Überlastung empfindlich. Aluminium weist ein niedriges Elastizitätsmodul auf und neigt bei hohen Belastungen zum Kriechen. Diese Eigenschaft macht man sich beim Strangpressen von Aluminiumprofilen zunutze, bei Aluminiumführungen kann sie aber schon bei einmaliger Überlastung zu dauerhaften Schäden führen. Stahl dagegen weist im Gegensatz zu Aluminium ein hohes Elastizitätsmodul auf. Greifer mit Stahlführungen können daher problemlos Überlastungssituationen überstehen, bei denen herkömmliche Prismenführungen auf der Basis Aluminium/Stahl bereits unrettbar beschädigt werden.

Die Greifer weisen Detaillösungen auf, die den täglichen Einsatz erleichtern und die Verwendung von Zubehör oft überflüssig machen. Beispielsweise sind sie grundsätzlich mit durchgängigen Sensornuten ausgestattet. Die Magnetsensoren können daher sehr einfach ausgetauscht werden, ohne dazu den Greifer abzumontieren. Für die Klemmung der Sensoren genügt eine einzelne Schraube, und die Feinjustierung der Schaltposition erfolgt über eine selbstsicherende Einstellschraube. Der Einsatz von Zubehör wie Klemmböcken ist damit überflüssig.

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