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Erste HGÜ-Plattform stellt sich Wind und Wellen der Nordsee

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576 Megawatt sollen 2014 ins deutsche Netz eingespeist werden

Die HGÜ-Plattform hat eine Leistung von 576 Megawatt. Dank der effizienten Gleichstromtechnologie liegt der Übertragungsverlust der Verbindung bei weniger als vier Prozent. Die von Siemens eingesetzte Technologie namens HVDC Plus reduziert die Komplexität und damit den Platzbedarf für HGÜ-Anlagen, was bei einer Installation auf See entscheidend ist.

Im Gegensatz zur klassischen Variante der HGÜ, die bei Landverbindungen weit verbreitet ist, können sich Anlagen mit HVDC Plus zudem selbst stabilisieren. Bei Energieschwankungen, wie sie bei Erzeugung mittels Windkraft auftreten, wird so die Netzsicherheit erhöht. HVDC Plus ist ein Multilevel-VSC-System. Diese modulare, mehrschichtige VSC-Technologie sorgt für eine fast ideal sinusförmige Wechselstrom-Wellenform und eine geglättete Gleichspannung auf der Übertragungsstrecke, was den Einbau von Hochfrequenz- und harmonischen Filtern nahezu überflüssig macht.

Die Inbetriebnahme von HelWin1 ist für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgesehen. Die Plattform ist voll automatisiert und ihre Systeme können von Land aus überwacht und gesteuert werden. Kameras und Sensoren ermöglichen dabei ein vollständiges Bild über den jeweiligen Betriebszustand. Die Mannschaftsquartiere auf der Plattform können dann bei Wartungsarbeiten genutzt werden. Siemens wurde von TenneT für zunächst fünf Jahre mit der Wartung der Netzanbindung beauftragt.

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