Verschlüsse

Emka liefert Verschlusstechnik für neue Industrieschränke

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Variable Schließeinsätze für alle Kundenwünsche

Bei der Auswahl der Verschlusstechnik legte Schäfer darüber hinaus großen Wert auf die austauschbaren Schließeinsätze der Griffe. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Zylinder mit Schlüssel oder einfache Betätigungen wie Vierkant oder Doppelbart. Dadurch können alle Landes-, Branchen- oder Kundenbesonderheiten berücksichtigt werden. „Die variablen Schließmittel im Schwenkgriff waren für uns ein absolutes Muss, um mit dem IS-1 möglichst viele Kunden zu erreichen. Die flexible Lösung, die uns Emka angeboten hat, ermöglicht außerdem einen elektromechanischen Verschluss oder die Kombination mit einem Zahlenschloss“, betont Roger Zeuner, Konstrukteur der Schäfer Ausstattungs-Systeme. Für eine möglichst universale Nutzung wurde der Schwenkgriff mit dem klassischen Lochbild 50 x 50 x 50 entwickelt. Das bedeutet die beiden äußeren Befestigungspunkte und der Steg dazwischen liegen jeweils um 50 mm auseinander. Laut Zeuner war aber auch das ergonomische Design des Griffes ein Auswahlkriterium. Die klare Formsprache in schlichtem Schwarz harmoniere sehr gut mit der Schrankgestaltung insgesamt.

Rund 80 % der von Schäfer eingesetzten Verschlusstechnik wird aktuell von Emka geliefert. Neben der Schwenkgriff-Serie 1325 für den IS-1 hat das Unternehmen vorher bereits die Serie 2400 für das SP-Rack verwendet. Zur elektronischen Zutrittskontrolle und Schranküberwachung wurde außerdem ein kundenspezifisches Rack Monitoring System entwickelt. „Durch die langfristige Kooperation versteht Emka unsere Themen sehr genau. Als Systempartner deckt der Hersteller ein breites Produktspektrum ab und bietet uns alle Komponenten aus einer Hand. Das macht sich letztlich in der Qualität bemerkbar“, sagt Weber über den regen Austausch mit seinen Ansprechpartnern. Fertigungstiefe und Entwicklungskompetenz des Herstellers ermöglichen es, Kundenanregungen zeitnah und präzise umzusetzen. Schäfer-Kunden, die den neuen IS-1 für eine Industrie- oder IT-Anwendung beziehen, können sich danach auch gleich selbst mit der Verschlusstechnik vertraut machen.

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Modulares Schranksystem erlaubt flexible Lösungen

In 16 Produktionsstätten weltweit und einem umfangreichen Vertriebsnetzwerk beschäftigt die Schäfer Gruppe aktuell rund 8500 Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsfeldern. Am Standort Betzdorf fertigt das Unternehmen Netzwerk- und Serverschränke sowie weitere Gehäuselösungen aus Stahlfeinblech. Die Anzahl der produzierten Einheiten wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich deutlich erhöhen, da die Gruppe neuerdings auch den Markt für weitere Industrieanwendungen wie Schalt- und Steuerungsschränke erschließt. Möglich wird dies durch das modulare Schranksystem IS-1. Aufgrund von individuell konfigurierbaren Abmessungen für Höhe, Breite und Tiefe lassen sich vielfältige Nutzungen umsetzen, die alle auf derselben Plattform aufbauen. Während ein IT-Schrank zum Beispiel häufig eine Tiefe von 1200 mm erfordert, um die Kühlkomponenten mühelos unterzubringen, werden für Industrieschränke in der Regel geringere Tiefen von 400 mm bis 600 mm angefragt. Dadurch beansprucht die Einheit möglichst wenig Stellfläche und passt sich den oftmals schwierigen Geometrien im Produktionsumfeld an.

„Wir sehen am Markt aktuell einen besonders hohen Bedarf an flexiblen Schranklösungen, die andere Hersteller so nicht anbieten. Auf der Grundlage unseres neuen modularen Systems können wir mit unseren Kunden nun direkt über ein fertiges Produkt sprechen, ohne bei jeder Anfrage ein neues Gehäuse zu entwickeln“, erläutert Michael Weber, Bereichsleiter Vertrieb der Schäfer Ausstattungs-Systeme, die strategischen Hintergründe zur Umsetzung des IS-1. Die Montage der neuen Plattform für Industrie- und IT-Schränke ist schnell und einfach. Durch eine Steckkonstruktion werden die Ecken des Schrankes mit nur noch je einer Schraube verbunden. Spezielle Ösen an den Dachecken ermöglichen außerdem einen sicheren Transport vor. Ist der IS-1 fertig aufgebaut, verfügt er im Vergleich zu älteren Modellen mit 43 Höheneinheiten (HE) über mehr Platz für den Innenausbau. Außerdem bietet er ein größeres lichtes Maß in der Breite.

(bm)

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