Gießen

Der Blick in die Black Box

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Durch Simulation produktiv und qualitativ weltweit führend

Die Gießprozess-Simulation ist mehr als eine Methodik zur Optimierung von Produktionsprozessen. Sie ist mit dafür verantwortlich, dass in Deutschland eine weltweit produktive und qualitativ führende Gießerei-Industrie arbeitet. Rund 87.000 Mitarbeiter in 600 überwiegend mittelständischen Gießereien erwirtschaften hierzulande einen Umsatz von 14 Milliarden Euro. Damit ist Deutschland in Europa die Nummer 1, weltweit die Nummer 5.

Für die deutschen Vorzeigebranchen Automobil- und Maschinenbau gehört die produktive und qualitative Stärke der Gießerei-Industrie zu den wesentlichen Säulen ihres Erfolgs. Bestimmte hochkomplexe Gussteile werden deswegen überwiegend in Deutschland produziert. So kommen zum Beispiel 70 Prozent der Gussteile für Windräder aus deutschen Gießereien. Diese Stärke basiert zu einem erheblichen Teil auf den simulativ optimierten Produktions- und Unternehmensprozessen in den Gießereien.

Nachhaltiges Gießen durch Simulation

Für die Herstellung von einer Tonne Gusseisen sind im Durchschnitt etwa 1.000 kWh Strom und 100 kg Koks notwendig, deren Energieleistung mit entsprechenden Emissionen verbunden sind. Wenn man bedenkt, dass alleine in Deutschland 5,9 Millionen Tonnen Metallschmelze (4,8 Millionen Stahl und Eisen, 1,1 Millionen Tonnen Nicht-Eisen-Werkstoffe, Jahresbericht 2008 des Bundesverbands der deutschen Gießerei-Industrie) gegossen werden, wird klar, wie viel energiesparende, „grüne“ Gießereien zum Klimaschutz beitragen können.

Dazu kann die Gießprozess-Simulation einen wesentlichen Beitrag leisten: Bis zu zehn Prozent kann die Simulation bei einem Produktionsprozess an Energie und damit an klimaschädlichen Emissionen einsparen. Über die Optimierung der Kostenstrukturen der Unternehmen hinaus ermöglicht sie damit den Einstieg in eine aus Umweltschutz-Aspekten nachhaltige Gießerei-Produktion.

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