Thermomanagement Container-Kühlanlage schafft Effizienzsprung im Folienrecycling
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Der Kunststoffrecycler Rymoplast verarbeitet jährlich im sächsischen Markranstädt rund 30.000 Tonnen Folienabfälle zu hochwertigem Regranulat. Für die Kühlung der EREMA-Extruder und der Peripherie setzt das Unternehmen auf die maßgeschneiderte Kühllösung von Technotrans.
Das niederländische Familienunternehmen Morssinkhof-Rymoplast-Gruppe hat mehr als 50 Jahre Erfahrung im Bereich des Kunststoffrecyclings und nachhaltiger Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeitenden und recycelt jährlich knapp 500.000 Tonnen Kunststoff. Mit der Investition von rund 30 Millionen Euro in einen Standort der Rymoplast Deutschland GmbH in Markranstädt bei Leipzig setzte die Gruppe 2022 ein klares Zeichen für den Ausbau des Post-Consumer Recycling (PCR) in Deutschland. Das Ziel in Markranstädt ist ehrgeizig: Aus gebrauchten Gewerbe- und Industriefolien soll ein LDPE-Regranulat (Low Density Polyethylene) entstehen, das in seiner Qualität Neuware in nichts nachsteht. Der Prozess ist komplex. Die angelieferten Folienballen werden geschreddert, gewaschen, getrocknet und schließlich extrudiert. „Druckluft, Wasser und eine zuverlässige Kälteversorgung sind die drei Säulen, auf denen unsere Prozessstabilität beruht. Fällt eine davon aus, steht die Produktion“, erklärt Mark Langenhof, Business Development & Application Engineer bei der Rymoplast Deutschland GmbH. Insbesondere im Extrusionsprozess, bei dem der Kunststoff aufgeschmolzen und anschließend granuliert wird, ist eine exakte Temperierung entscheidend. Stimmt die Kühlung nicht, verklebt das Granulat und die Qualität sinkt drastisch.
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