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Spaltimprägnieren erfolgreich getestet
Mit dieser neuartigen Spaltimprägnieranlage- und seiner innovativen Werkzeugtechnik konnten erfolgreich CFK-Motorhauben hergestellt werden. Die Hauben bieten einen Gewichtsvorteil von ca. 60 % gegenüber der Stahl-Referenz-Motorhaube, Sie verfügen über eine sehr gute Oberflächenqualität und lassen sich in Zykluszeiten von 15 min fertigen. Die zykluszeitbestimmende Komponente stellt hierbei die Aushärtezeit des Harzsystems dar. Das wiederum ist abhängig von der geforderten Oberflächenqualität; im Automobilbau die so genannte Class-A-Oberfläche. Der ursprünglich zeitintensive Prozess der Injektion des Harzes konnte auf lediglich 45 s reduziert werden.
Vom Verfahren bis zum Bauteil
Die Entwicklung der Spaltimprägniertechnologie wurde am IKV über viele Forschungsprojekte vorangetrieben. In einem Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), gefördert vom BMWi über die AiF, wurde das Verfahren zunächst im Labormaßstab entwickelt. Es folgte ein Großprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), in dem die wesentlichen Grundlagen erforscht wurden. Es folgte dann ein Projekt zusammen mit einem Firmenkonsortium, das in die Entwicklung einer CFK-Motorhaube mündete. Ein weiteres IGF-Projekt zum Spaltimprägnieren beschäftigte sich mit der Verbesserung der Oberflächenqualität bis hin zur im Automobilbau geforderten Class-A-Oberfläche. (qui)
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