Druckguss
Vier-Platten-Werkzeugtechnologie spart bis zu 20 Prozent Gewicht ein

Quelle: Krämer & Grebe 3 min Lesedauer

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Der Werkzeugbauspezialist Krämer + Grebe hat die Vier-Platten-Werkzeugtechnologie entwickelt. Diese ermöglicht im Aluminiumdruckguss mehrere Direktangüsse unmittelbar an funktionale Bauteilbereiche anzubinden. Damit lassen sich bis zu 20 Prozent Gewicht bei gleichbleibender Bauteilfunktion einsparen.

Den Beweis für die Serientauglichkeit der Vier-Platten-Technologie hat das Team vomn Krämer+Grebe am 14. März 2025 durch das erfolgreiche Gießen auf einer Druckgussanlage mit 5.700 Tonnen Schließkraft erbracht. Diese Methode bietet Lösungen für die Herstellung qualitativ hochwertiger Bauteile, insbesondere bei geringen Wandstärken.(Bild:  Krämer+Grebe)
Den Beweis für die Serientauglichkeit der Vier-Platten-Technologie hat das Team vomn Krämer+Grebe am 14. März 2025 durch das erfolgreiche Gießen auf einer Druckgussanlage mit 5.700 Tonnen Schließkraft erbracht. Diese Methode bietet Lösungen für die Herstellung qualitativ hochwertiger Bauteile, insbesondere bei geringen Wandstärken.
(Bild: Krämer+Grebe)

Um Aluminium-Gussprodukte in erstklassiger Qualität zu fertigen, müssen zahlreiche Faktoren optimal aufeinander abgestimmt werden. Dazu zählen die Anzahl und das Layout der Anschnitte, die Temperierung der Form, die Entnahme des Bauteils und des Angusssystems, die Sprühtechnik sowie Schmelztemperatur und Schussverlauf. Gefragt sind immer komplexere Geometrien, hohe Maßgenauigkeit und eine wirtschaftliche Fertigung in Serie.

Die Vier-Platten-Werkzeugtechnologie eröffnet hier neue Möglichkeiten: Durch eine zusätzliche Trennebene im Werkzeugaufbau lassen sich anspruchsvolle Konturen, Hinterschneidungen und Schieberbewegungen realisieren. Insbesondere bei großflächigen Strukturteilen und automatisierten Prozessen bietet die Vier-Platten-Bauweise klare Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugkonzepten.