CAD-Software

Ballon-Funktion automatisiert Auswahl von Interieur- und Exterieur-Umfängen

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die neue Software-Funktion selektiert die gewünschten Einzelteile durch einen vom Startpunkt ausgehenden sogenannten Ballon.
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Die neue Software-Funktion selektiert die gewünschten Einzelteile durch einen vom Startpunkt ausgehenden sogenannten Ballon. (Bild: Core Technologie)

Core Technologie hat seine Software-Version des 3D-Evolution Simplifier um die Ballon-Funktion erweitert, damit kann die Auswahl von Interieur- oder Exterieur-Umfängen nun vollautomatisiert werden.

Für VR- und DMU-Anforderungen werden in der Praxis oft lediglich die von außen erkennbaren Teile oder die für Fahrzeuginsassen sichtbare Innenraum-Darstellung benötigt. Insbesondere bei extrem großen Baugruppen wie Zügen, Flugzeugen und Automobilen ist die Auswahl der gewünschten Komponenten sehr aufwendig. Selbst moderne 3D-Systeme geraten schnell an ihre Grenzen, wenn der komplette Umfang und detaillierte Modelle dargestellt werden sollen.

Ballon selektiert den Innenraum

Core Technologie hat eine neue, auf Voxel-Technologie basierende Funktion des Software-Tools „3D-Evolution Simplifier“ entwickelt. Diese selektiert die gewünschten Einzelteile durch einen vom Startpunkt ausgehenden sogenannten Ballon. Dabei gibt es praktisch keine Größenbegrenzung hinsichtlich der Datenmengen. Die Berechnung findet innerhalb kürzester Zeit im Multiprozessor-Betrieb statt. Die automatisch selektierten Modelle, die wahlweise das Interieur oder Exterieur darstellen, können in alle gängigen 3D-Zielformate konvertiert werden. Die Software verfügt über Direktschnittstellen aller konventionellen Systeme wie Catia V5 und V6, NX, Solidworks, Creo, Inventor sowie über Standardformate wie Step, JT, FBX, DWG und DGN. Ein Nebeneffekt des Ballons ist der aus Voxeln bestehende Kontaktkörper, der den Innenraum abzüglich aller hierin befindlichen Körper abbildet und somit das Luft- beziehungsweise Flüssigkeitsvolumen darstellt. So kann das Voxel-Modell auch für Simulationszwecke eingesetzt werden.

Hüllgeometrie verbessert CAD-Performance

Aus detaillierten Motoren-, Getriebe- oder Maschinen- und Anlagenbaugruppen erzeugt der Simplifier exakte Hüllkörper als Solid-Geometrie, die deutlich kleinere Dateigrößen aufweisen und mit einer um bis zu 95 % reduzierten Elementanzahl herausragende CAD- und VR-Performance garantieren. Die so vereinfachten Modelle stellen eine exakte Abbildung der äußeren Hülle dar, deren Innenleben komplett entfernt wurde. Zusätzlich bietet die entkernte Hülle den unverzichtbaren Vorteil beim Versenden von 3D-Daten, dass wertvolles Knowhow effektiv geschützt wird. (jup)

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