Zerspanungsmesse AMB 2026 erstmals mit Defence-Plattform

Von Messe Stuttgart 3 min Lesedauer

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Erstmals bietet die Zerspanungsmesse AMB mit dem Format „Defence & Security Opportunities“ eine Plattform speziell für die Rüstungsindustrie. Neu ist auch die Kooperation mit BW_i (Baden-Württemberg International). Weitere Schwerpunkte sind die Luft- und Raumfahrt, KI, Kosteneffizienz sowie Instandhaltung. 

Wichtige Trendthemen in der Zerspanungsindustrie sind Automatisierung, künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft. (Bild:  Frank Eppler / Messe Stuttgart)
Wichtige Trendthemen in der Zerspanungsindustrie sind Automatisierung, künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft.
(Bild: Frank Eppler / Messe Stuttgart)

Das Programm der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung AMB steht fest. Die Messe findet vom 15. bis 19. September 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Rund 1.150 Ausstellerinnen und Aussteller haben aktuell ihre Teilnahme bestätigt, alle zehn Hallen sind belegt. Rund 31 Prozent der ausstellenden Unternehmen kommen aus dem Ausland, insgesamt sind 34 Länder vertreten. Das Rahmenprogramm umfasst über 107 Programmpunkte mit rund 50 Referentinnen und Referenten.

Neue Programmpunkte 2026: Defence und BW_i-Kooperation 

Erstmals bietet die AMB mit dem Format „Defence & Security Opportunities“ eine Plattform für das Thema Rüstung und Verteidigung. Gemeinsam mit dem VDMA will die Messe Stuttgart damit folgende Frage adressieren: Wie kann die Zerspanungsbranche dazu beitragen, Fertigungsprozesse im Rüstungs-Sektor schnell und zuverlässig zu skalieren – vom Einzelteil bis zur Serie? Das Format bringt Defence-OEMs und Zulieferer direkt mit den Ausstellern der AMB zusammen. Unternehmen referieren über skalierbare Fertigungslösungen, anschließend werden zwei geführte Touren durch ausgewählte Hallen der Messe angeboten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 16., und Freitag, 18. September, in geschlossenem Rahmen statt. Eine Vorabanmeldung ist notwendig, die Plätze sind begrenzt.

Neu ist auch die Kooperation mit BW_i, (Baden-Württemberg International): Zehn internationale Verbände sind am Eingang Ost vor Halle 1 vertreten. Mit dabei sind unter anderem die Verbände und Organisationen aus Indien (VDMA India), Italien (Italcam), Taiwan (TMBA und TAMI) und Spanien (AFM). Bei länderspezifischen Happy Hours können sich nationale und internationale Gäste in entspannter Atmosphäre über den jeweiligen Markt austauschen und vernetzen. Die BW_i-Happy-Hour findet am Donnerstag, 17. September, um 15:00 bis 16:00 Uhr statt, inklusive einer Präsentation über den Standort Baden-Württemberg. 

Roadshow und AMB Night sollen Austausch in der Branche stärken

Die AMB Roadshow machte im Sommer an mehr als zehn Orten in der Region Halt und ging dort in den direkten Austausch mit Dreherinnen und Drehern sowie Fräserinnen und Fräsern. Während der Messe ist der Roadshow-Van im Messepark zu sehen und dient dann als Treffpunkt für die Besucherinnen und Besucher. 

Neu im Programm 2026 ist zudem die AMB Night am Freitagnachmittag. Das Format richtet sich insbesondere an Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die nach dem Feierabend die neuesten Innovationen und Trends der Metallzerspanung live erleben möchten. Ein vergünstigtes Ticket ermöglicht den Zugang zur Messe und zur anschließenden Veranstaltung, bei der auch Contentcreators aus der Branche für ein Meet & Greet dabei sein werden.

Vorträge über Kreislaufwirtschaft und kosteneffiziente Fertigung

Das Rahmenprogramm der Messe adressiert unterschiedliche Perspektiven und Bedarfe: Unter dem Motto „Where metal comes alive“ soll die gesamte Branche der Metallzerspanung sichtbar werden und zusammenkommen. Das VDMA-Technologieforum in Halle 1 bietet Fachbeiträge, unter anderem zum Thema Kreislaufwirtschaft und kosteneffiziente Fertigung. 

AMB-Stage: Luft- und Raumfahrt, Instandhaltung, KI

Die AMB-Stage setzt tagesweise wechselnde Schwerpunkte – am Dienstag mit dem Fokus Luft- und Raumfahrt, am Freitag mit dem Thema Instandhaltung. Am Mittwoch, 16. September, liegt der Schwerpunkt auf KI in der Fertigung – beginnend um 12:00 Uhr mit dem Programm des VDMA Software und Digitalisierung. Um 14:00 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher auf der Bühne die Podiumsdiskussion „KI in der Produktion: Vom Hype zur Wertschöpfung“, organisiert vom Win-Verlag. Fachleute diskutieren Themen wie KI in der Prozessoptimierung, Predictive Maintenance, KI-gestützte Qualitätskontrolle sowie die Wirtschaftlichkeit von KI-Projekten. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, in der VIP-Lounge mit den Referentinnen und Referenten zu sprechen.

Die drei Fokusthemen der AMB – Automatisierung, Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft – ziehen sich als Querschnitt durch das Programm und spiegeln sich in den Lösungen der ausstellenden Unternehmen wider.

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