Additive Fertigung Zwölf neue Werkstoffe, die für den 3D-Druck qualifiziert wurden

Um die Vorteile der additiven Fertigung voll ausschöpfen zu können, sind passende Werkstoffe nötig. Häufig stößt eine neue Anwendungsidee eine Materialentwicklung an. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke führt zu neuen Lösungen. Hier sind sowohl Werkstoffproduzenten als auch 3D-Drucker-Hersteller und Dienstleister aktiv. Wir zeigen die jüngsten Entwicklungen.

Service-Anbieter wie hier der US-amerikanische Rapid Manufacturing-Partner Go Proto entwickeln neue Anwendungen mit den neuen Materialien.
Service-Anbieter wie hier der US-amerikanische Rapid Manufacturing-Partner Go Proto entwickeln neue Anwendungen mit den neuen Materialien.
(Bild: Evonik)

1. Thermoplastisches Elastomer für Multi Jet Fusion

In einer langjährigen Industriepartnerschaft haben Evonik und HP ein flexibles Hochleistungspulver auf Basis eines thermoplastischen Amid-Typs (TPA) für die Multi Jet Fusion-Technologie entwickelt. Das neue Pulvermaterial zeichnet sich durch eine sehr geringe Dichte von 1,01 g/cm³ sowie eine Shore-A-Härte von 91 aus. Es eignet sich für die Herstellung von funktionellen Hightech-Kunststoffteilen die eine hohe Dehnung und Energierückgabe erfordern wie etwa Sportartikel oder Automobilbauteile. Mit dem neuen TPA-Pulver können Kunden sowohl real verwendbare Prototypen als auch Serienbauteile herstellen.

Über den Autor

Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht