Getriebe

Wirkungsvolle Momentaufnahme

| Redakteur: Ute Drescher

Die Kegelstirnradgetriebe von ZAE können dem gesamten Antrieb zu mehr Performance verhelfen, etwa der ETA-Drive-Getriebemotor.
Die Kegelstirnradgetriebe von ZAE können dem gesamten Antrieb zu mehr Performance verhelfen, etwa der ETA-Drive-Getriebemotor. (Bild: ZAE)

Potenzialverbesserungen im Antriebsstrang lassen sich häufig mit der richtigen Wahl der Systemkomponenten – etwa des Getriebes – erreichen.

Elektromechanische Antriebssysteme sind komplex und abhängig vom gekoppelten Wirken der Systemkomponenten. Die Effizienz des Antriebsstrangs resultiert aus diversen Faktoren. Eine separate Betrachtung der Wirkungsgrade von Umrichter, Motor und Getriebe bringt es ans Licht: Viele feine Details bestimmen den Gesamtwirkungsgrad der Antriebslösung.

Mehr Leistung für den Antriebsstrang

Beim Getriebe rühren einzelne Verlustleistungen von Parametern, die in der Antriebsauslastung, Zahl der Getriebestufen sowie Verzahnungen, Schmierstoff, Lagerungen und Wellendichtungen begründet sind.

Gerade in Zeiten verstärkter Energieeffizienzanforderungen muss dem Antriebsstrang zu mehr Performance verholfen werden. Wenn es darum geht, Antriebssysteme mit Kegelstirnradgetrieben so effizient wie möglich zu gestalten, dann hat ZAE diverse Details bei der neuen ZAE-Kegelstirnradgetriebe-Reihe berücksichtigt.

Im Mittelpunkt der Entwicklung steht bei dem Hamburger Getriebe-Spezialisten insbesondere eine hohe Energieeffizienz, die durch optimierte Radsätze sowie reibungsarme Lager und Dichtringe gewährleistet wird. Damit lassen sich Wirkungsgrade bis zu 97 % erreichen, wobei die Getriebe in 2- oder 3- stufiger Ausführung mit Übersetzungen von 10:1 bis 200:1 verfügbar sind.

Getriebe entwickeln, optimieren und verstehen

Getriebe / Kompendium

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Im Kompendium „Getriebe – Teil 1: Entwicklung und Grundlagen“ haben wir Fachartikel rund um das Themengebiet Getriebe für Sie zusammengestellt. weiter...

Servomotoren spielfrei anbauen

Hygienisch anspruchsvolle Anwendungen lassen sich aufgrund des modernen Designs mit glatten Oberflächen realisieren. Zudem eröffnet das installationsfreundliche Baukastensystem dieser Kegelstirnradgetriebe den spielfreien Anbau von beliebigen Servomotoren oder den Antrieb über eine freie Eingangswelle.

In der Standardausführung sind die Getriebe abtriebsseitig kompatibel zu ZAE-Schneckengetrieben, wodurch der Einsatz in bestehenden Konstruktionen leichter realisierbar ist. Diese konstruktiven Rahmenbedingungen senken die Installationskosten und machen den Einsatz der Kegelstirnradgetriebe höchst effizient für anspruchsvolle Anwendungen, in denen hohe Wirkungsgrade, verlängerte Ölwechselintervalle sowie Material- und Kosteneinsparung durch eine kompakte Getriebebauweise gefordert sind.

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10.01.17 - Siemens misst die Betriebsdaten von Getrieben, um diese künftig exakt passend für die Anwendung dimensionieren zu können. Das soll Investitionskosten senken und helfen, den Anlagenbetrieb zu optimieren. lesen

Getriebemotoren als Kombilösung

Antriebe, die aus Umrichter, geberlos betriebenen PM-Synchronmotor und Getriebe bestehen, erfüllen durch Wirtschaftlichkeit und Kompaktheit die gestiegenen Anforderungen moderner Antriebstechnikanwendungen. Das “ETA-Drive“-Antriebssystem basiert auf einem Standard-Servomotor der Baureihe DSC von Baumüller und einem wirkungsgradoptimierten Kegel-Stirnradgetriebe von ZAE. Die integrierte Bauweise von Motor und Getriebe ermöglicht eine sehr hohe Kompaktheit, ein ansprechendes Design und spart zudem Bauteile. In Kombination mit dem Synchronmotor lassen sich Gesamtwirkungsgrade bis zu 90 % erzielen.

Der Getriebemotor ist als Aufsteckversion konzipiert und eignet sich auf Grund seiner Oberflächenbeschaffenheit auch für aseptische Anwendungen, beispielsweise in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Großes Überlastvermögen, geringes Bauvolumen und niedriges Gewicht gehören zu den Vorteilen der Lösung. Die Kombi-Einbaulösung sticht durch geringen Energieverbrauch, Wartungsfreiheit und minimale Störanfälligkeit hervor – Eigenschaften, die deutlich reduzierte Lebenszykluskosten ermöglichen. Aseptische Anwendungen brauchen eine einfache Reinigungsfähigkeit von Oberflächen – mit der Getriebemotor-Kombilösung lassen sich die Anforderungen erfüllen.

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